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Ein kraftvolles Konzerterlebnis

WERNE Feierliche und gewaltige Stimmen dröhnten am Sonntag durch die Kirche St. Christophorus- die Sänger des Schwarzmeer Kosakenchors gaben gemeinsam mit den Männergesangvereinen MGV Werne und MGV Lipperbruch ihr Bestes, um die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen.

von Von Teja Heine

, 25.02.2008

Diese waren reichlich erschienen- alle Plätze in der Kirche waren ausnahmslos besetzt. Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann und Jürgen Zielonka, stellvertretender Bürgermeister, begrüßten das Publikum. „Der MGV 04 hat ein kulturelles Highlight in unsere Stadt geholt“, so Zielonka. Ihn erinnere Peter Orloff eher an seine Jugendzeit gegen Ende der 60er Jahre, als Hits wie „Monika“ in der ZDF-Hitparade liefen. In der Kirche dagegen ging es am Sonntag etwas feierlicher zu. „Glocken für den Frieden hallen in die Welt – nur der Frieden zählt“ tönte  es beim Eröffnungslied der Männergesangvereine durch das gewaltige Kirchenschiff.Gut gelaunte Sänger für ein ganz besonderes Konzerterlebnis Strahlend begrüßte Orloff das Publikum: „Ich wünsche uns ein wunderbares, unvergessliches, gemeinsames Konzert-Erlebnis.“ Der Schwarzmeer Kosaken-Chor mit Dirigent Stoyan Malinow brachte Werke von Dimitri St. Bortnjansky, Peter Il. Tschaykowsky oder Franz Schubert zu Gehör.Gewaltige Gesänge zum Jubiläum Für Orloff, der vor 50 Jahren erstmals als jüngstes Mitglied im Kosaken-Chor sang, ist es die Jubiläums-Tournee. „Wir danken Gott für die Geschenke, die er uns mit unseren Stimmen gemacht hat“, so Orlff, „indem wir ihm zu Ehren Lieder singen“. So bat er beim „Vater Unser“ alle, sich zu erheben. Stimmkräftige Soli waren zu hören von Peter Orloff und Stefan Arininsky (Bass) im ersten Psalm Davids, von Ikander Touriare (Tenor) mit dem Ave Maria und von Plamen Petkov (Tenor) mit der Opernarie „Auf viele Jahre“. Den geistlichen Teil des Konzerts krönten alle Chöre gemeinsam mit dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“.Rustikale Stücke zum Ausklang Nach einer Pause leiteten die Männergesangsvereine  mit dem Lied „Herrlicher Baikal“ den rustikalen Teil ein. Klänge wie der „Kosakenreitermarsch“ oder „Kalinka“ durften nicht fehlen. Sologesang von Orloff und Arininskys Bass waren zu hören in den Titeln „Die Legende von den zwölf Räubern“ und „Die Ballade vom Kosakenhauptmann Stenka Rasin“. Zum Finale sangen alle Chöre gemeinsam aus Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ den so genannten Gefangenchor „Va, pensiero“.

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