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Fusion der SPD-Ortsvereine ist perfekt

WERNE Für den SPD- Stadtverbandsvorsitzenden Klaus Zander und Bürgermeister Rainer Tappe war es ein historisches Ereignis: Am Dienstagabend wurde der neue SPD-Ortsverein "Werne an der Lippe" aus der Taufe gehoben. Der neue Vorstand ist schon gewählt.

von Von Rudolf Zicke

, 19.02.2008
Fusion der SPD-Ortsvereine ist perfekt

Der neue SPD-Vorstand (v.l.): Petra Klimek, Klaus Zander, Prof. Dr. Andreas M. Heinecke, Dirk Ostendorf und Jutta Rogalla-Oesterschulze. Es fehlen Elmar Krüger und Lars Hübchen.

Ganz 33 Minuten dauerte es, bis die alten Ortsvereine Stockum und Werne im DRK-Heim an der alten Zeche ihre letzten getrennten Jahreshauptversammlungen absolviert hatten. Mit der Entlastung der Vorstände um Prof. Dr. Andreas Heinecke (Werne) und Petra Klimek (Stockum) waren die beiden Ortsvereine Geschichte. Das bisherige "Dach" der Ortsvereine, der Stadtverband, war damit ebenfalls aufgelöst. Mit der Verabschiedung der neuen Satzung und einem Wahlmarathon begann auch eine neue Ära.27 Stimmen für Klaus Zander

Mit 27 Stimmen (1 Gegenstimme) wählten die Sozialdemokraten Klaus Zander zum Vorsitzenden des Ortsvereins, Stellvertreter sind Prof. Dr. Andreas Heinecke (23 Ja-Stimmen) und Petra Klimek (26). Mit 29 Stimmen wurde Elmar Krüger Kassierer, Lars Hübchen (28) sein Stellvertreter. Für Dirk Ostendorf als Schriftführer votierten 26 SPD-Mitglieder, ebenso viele für Jutta Rogalla-Oesterschulze als Stellvertreterin. Beisitzer: Birte Bährendt, Jörg Jaspert, Gudrun Lohoff, Gisela Krutwage, Hans-Jörg Piasecki, Dirk Pohl, Peter Roemer und Detlef Weise.

Tappe verspricht sich noch mehr Schlagkraft

Mit der Fusion, hatte zuvor Rainer Tappe erklärt, folge die SPD einem allgemeinen Trend, reagiere auf sinkende Mitgliederzahlen und den demographischen Wandel: "Außerdem verspreche ich mir, dass wir noch schlagkräftiger werden."

Unsicherheit beseitigt

Zwischen den einzelnen Wahlgängen zogen Tappe und der Fraktionsvorsitzende Karl-Friedrich Ostholt eine Bilanz der laufenden Legislaturperiode. "Wenn das man gut geht", habe er nach der letzten Kommunalwahl gedacht, als unerwartet die bisherige CDU-Mehrheit in Werne gebrochen und noch überraschender mit Rainer Tappe erstmals ein SPD-Bürgermeister in der Lippestadt "gekürt" worden war, gestand Ostholt. "Es ist gut gegangen." Es sei eine hervorragende Politik bei einer gedeihlichen Zusammenarbeit mit den anderen Parteien und Fraktionen gemacht worden.

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