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Fußballturnier zur "Schule ohne Rassismus"

WERNE Elfmeter: Sinah Habibivant lief an, zielte und traf: Torwart Jacob Gomola konnte nur hinterher gucken. 1:0 fürs „Team Logistik“. Und damit war das Finale des Fußballturniers am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg schon fast entschieden.

von Von Irene Steiner

, 28.02.2008

Die Schülervertretung (SV) hatte zum zweiten Mal zum Schulturnier eingeladen. 16 Teams traten in vier Gruppen bei dem Turnier an, das in diesem Jahr erstmals in die übergreifende Aktion „Schule ohne Rassismus“ eingebettet war.

Pädagogischer Wert

Der stellvertretende Schulleiter Michael Schulze Kersting sah aber dazu auch ganz vordergründig einen pädagogischen Wert in der Veranstaltung: „Es ist schön, die Begeisterung für den Sport und die Schule zu erleben, und die Schüler lernen dazu, eigenverantwortlich zu handeln.“

In vorderster Reihe dabei: Simon Fasse. Der 22-Jährige organisierte die Halle, animierte die Mitschüler und trat auch selbst mit an. Allerdings nur bis zum Viertelfinale. Da schied seine Mannschaft „ITA (Informationstechnischer Assistent) Mittelstufe“ aus.

Besser als die Lehrer

Und war dennoch immer noch besser als die der Lehrer: „Die sind schon in der Vorrunde ausgeschieden“, feixte Simon noch Stunden später. Auf die Gruppenrunde (4 Mannschaften, 3 Spiele à 8 Minuten) folgte für die gruppenbesten Teams das Viertelfinale, für die Sieger das Halbfinale (je 10 Minuten). Für das Spiel um den dritten Platz und das Finale mussten die Fünf-Mann-Teams sogar 12 Minuten kämpfen.

Und das machten die „Logistiker“ besonders gut: Tanju Lünal spitzelte kurz vor Schluss den Ball zum 2:0 ins Tor. Die „Blauen“ jubelten, die „Weißen“ trugen es mit Fassung und einen Pokal gab es für beide. Und für das drittplatzierte Team „UTA (Umwelttechnische Assistenten) Unterstufe“ auch.

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