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Ikonen begrüßen Besucher im Foyer

WERNE Ikonen und Bilder des Marienfelder Künstlers Franz Josef Jung stehen im Mittelpunkt der aktuellen Osterausstellung im Heimatmuseum, die Sonntag eröffnet wurde und Werke des 86-jährigen Künstlers in ihrer gesamten Bandbreite zeigen.

von Von Elisabeth Plamper

, 10.02.2008
Ikonen begrüßen Besucher im Foyer

Veronika reicht Jesus das Schweißtuch - ein Kreuzwegbild des Künstler Franz Josef Jung .

Gemeinsam mit Hartmut Marks, Vorsitzender des Kunstvereins, und Museumsleiterin Heidelore Fertig-Möller eröffnete Jürgen Zielonka, stellvertretender Bürgermeister,  die 18. Osteraustellung. Zuvor hatte ein feierlicher Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche stattgefunden.

Ikonen nach russischem Vorbild

Seit 20 Jahren malt Jung, von Haus aus Steinmetz, Ikonen nach russischem Vorbild. Für ihn nicht nur eine Passion, sondern auch das Einlösen seines Schwurs in russischer Gefangenschaft zu Ostern 1943:  "Wenn ich lebend raus komme, werde ich Ikonen malen". Seinen bewegten Lebenslauf schilderte Tochter Veronika eindrucksvoll mit den Worten ihres Vaters. Direkt von der Schulbank verschlug es den im Sudetenland geborenen Jung an die Front. Über verschiedenen Stationen kam er schließlich nach Marienfeld.

Insgesamt 60 Exponate sind zu bewundern

Insgesamt 60 Exponate stellt der inzwischen 86-jährige in Werne aus. Mit der diesjährigen Ausstellung gehen Heidelore Fertig-Möller und Hartmut Marks auch ganz neue Wege in der Präsentation der Osterausstellung. Die Großikonen von Jung sind im Foyer des Stadthauses und in der Martin-Luther-Kirche zu sehen.

 

 

 

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