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Schützen erlegten 295 Ringeltauben

WERNE Wer am sonnigen Samstagnachmittag spazieren gegangen ist, konnte bestimmt einige Schüsse wahrnehmen. Denn im Stadtgebiet Werne machten 70 Schützen des Hegerings Werne Jagd auf Ringeltauben. Und das erfolgreich.

von Von Lisa Feldmann

, 17.02.2008
Schützen erlegten 295 Ringeltauben

Traditionell wurde die Taubenjagd im Hubertushof in Horst von den Jagdhornbläsern abgeblasen.

Gegen Mittag hatten sich die Jäger auf dem Firmengelände von Bruno Bispinghoff versammelt. Sie wurden von dort aus den 21 Jagdrevieren zugeteilt. Gemeinschaftlich und flächendeckend versuchten die Schützen, die Tauben in Bewegung zu halten, um so höhere Chancen zu haben, möglichst viele der Vögel zu erlegen. Bis zur Dämmerung wurden 295 Ringeltauben und 38 Krähen geschossen.

Explosionsartige Vermehrung

Durch die explosionsartige Vermehrung dieser Vögel in den letzten Jahren, muss nun die Taubenpopulation eingedämmt werden. Denn durch die Tiere entstehen vor allem Schäden an Feldfrüchten, unter anderem an Gemüse- und Rapsfeldern und frischen Einsaaten, da die Tauben sich mit Vorliebe von den Knospen ernähren.

Am Abend versammelten sich die Schützen zum traditionellen Schüsseltreiben im Hubertshof in Horst. Die Jagd wurde nun abgeblasen und bei gemütlichem Beisammensein, Essen und Trinken fand der Tag einen schönen Ausklang. Hegeringleiter Bernhard Möllenhoff erklärte sich mit dem Ergebnis insgesamt sehr zufrieden. Diese Jagd wird jedes Jahr in ganz NRW vom Landesjagdverband an bestimmten Tagen im Februar durchgeführt. Bis zum 20. Februar dürfen die Tauben noch geschossen werden.

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