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Spendenkonzert für Erdbebenopfer auf Nias

WERNE Mehr als drei Jahre sind vergangen seit der Flutwellen- und Erdbeben-Katastrophe entlang der indonesischen Küste. Vieles ist wieder aufgebaut worden, doch die Menschen benötigen weiterhin Hilfe. Darauf möchte das Kapuziner Kloster Werne am 2. März mit einem Konzert am hinweisen.

von Ruhr Nachrichten

, 26.02.2008

Das Kloster setzte sich bereits in der Vergangenheit für den Bau des Kinderdorfs San Antonio in Gidö an der Ostküste der Insel Nias ein. Ein schweres Erdbeben hatte den Ort fast vollständig zerstört.

Nun bieten die ersten Häuser etwa 70 bis 80 Waisen und Halbwaisen vom Säuglingsalter bis zur Berufsausbildung wieder ein Zuhause.

"Es müssen aber noch vier Häuser gebaut werden", darauf weist Pater Suitbert hin. Ein Gebäude, in dem neun bis 12 Kinder sowie das Betreuerpersonal Platz finden, kostet rund 15 000 Euro.

Lieder auf indonesischen Instrumenten

Doch mit dem Hausbau allein sei es nicht getan, schließlich benötigten die örtlichen Franziskanerinnen von Reute, die das Kinderdorf betreiben, finanzielle Unterstützung für den Unterhalt der Kinder. Dazu gehört neben den Lebenshaltungskosten auch Geld für die Schulbildung - insgesamt 75 Euro im Monat pro Kind. Jugendliche in der Ausbildung benötigen Überbrückungsgeld von 50 Euro.

Am 2. März um 17 Uhr findet nun am Sonntag in der Klosterkirche das Spendenkonzert mit der Gruppe "Anklung" aus Münster statt. Sie präsentiert Lieder auf original indonesischen Instrumenten in niasischer Sprache.

Spenden an das Kapuziner Kloster Werne, Stichwort: NIAS, BLZ 410 516 05 (Stadtsparkasse Werne), Kto-Nr. 1 90 00.

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