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Wernes Zukunft: Weniger, älter und bunter

WERNE Eine Stadt für Jung und Alt und alles verändert sich. Werne an diesen Prozess anzupassen, ist eine Aufgabe von Stadtplaner Ralf Bülte. Ein schmaler Grat, den er jeden Tag zu gehen versucht.

von Von Dennis Werner

, 08.02.2008

Die Menschen in Werne werden älter. Die Stadt muss sich ihren Bedürfnissen anpassen. Gleichzeitig soll sie auch für jüngere Bürger, die als Zuwanderer hierher kommen, attraktiv sein. Nur so bleiben Einwohnerzahlen konstant, und es kommt nicht zu einer Überalterung der Bevölkerung.

Durchschnitt-Werner ist 43-44 Jahre alt

Der Stadtplaner will dafür sorgen, dass dies so bleibt und wird nicht müde, auf das besondere Ambiente mit dem historischen Stadtkern hinzuweisen. Ein komplettes Schulsystem gibt, die landschaftliche Vielfalt und die Nähe zum Ruhrgebiet könne zusätzlich neue und jüngere Einwohner anlocken.

Zurzeit sind die meisten Bewohner der Lippestadt 43 und 44 Jahre alt. Sie sind die Alten von morgen. „Wir werden weniger, älter und bunter. Das hat Konsequenzen in allen Bereichen unseres Lebens“, so Bülte, dessen Planungshorizont bis ins Jahr 2020 reicht. Das Werne der Zukunft soll fußgängerfreundlich und barrierefrei sein.

Die Mischung macht's - Jung und Alt

Der Anfang sei mit der Neugestaltung des Kirchplatzes und den Bereichen um den Busbahnhof gemacht. Klare moderne Linien und der historische Stadtkern – diese Mischung sei im Innenstadtbereich von besonderer Bedeutung. Jetzt müssen weitere Umgestaltungen wie die des Marktplatzes und der Steinstraße folgen.

„Beide Projekte sind Gegenstand der Haushaltsplanberatungen im nächsten Jahr“, so Bülte. Die Innenstadt attraktiv zu halten, sei eine Daueraufgabe, die nur zu lösen sei, wenn Politik, Verwaltung und Bürger an einen Strang zögen. Doch an den Außengrenzen hat sich Werne kaum erweitert.

Dass die Werner älter würden, sieht der Stadtplaner als eine Chance für alle Generationen. „Altsein hat seine Qualitäten. Auch 60-Jährige können noch etwas reißen“, so Bülte. Das Bewusstsein dafür müsse gestärkt werden, und Bülte ist nicht der Meinung ist, dass Werne überaltere. Die Mischung macht‘s. „Jung und Alt – das zusammen zu bringen ist mir ein Anliegen.“

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