Wertherbrucher haben viel Interesse an neuem Baugebiet

Baugebiet

Hinter der Feuerwache in Hamminkeln-Wertherbruch soll ein Baugebiet mit 15 Grundstücken entstehen. Die Stadt informierte in der Bürgerhalle über die Einzelheiten des Projektes.

Hamminkeln

von Herbert Sekulla

, 19.08.2020, 13:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Einfahrt zum künftigen Baugebiet Siemensweide liegt neben dem Feuerwehrgerätehaus.

Die Einfahrt zum künftigen Baugebiet Siemensweide liegt neben dem Feuerwehrgerätehaus. © Stefan Pingel

Die Stadt Hamminkeln und der Arbeitskreis Wohnen der Zukunftswerkstatt Wertherbruch hatten zu einem Informationsabend in die Bürgerhalle eingeladen. 50 Wertherbrucher waren der Einladung gefolgt, um mehr über das neue Wohngebiet zu erfahren, das auf der anderen Straßenseite hinter der Feuerwehr entstehen soll.

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Manfred Boshuven, Fachdienstleiter Planung im Rathaus, informierte über die Einzelheiten dieses Projektes. Geplant sind 15 Grundstücke, deren Zufahrt von der Schulstraße geregelt wird und die sich hinter den Grundstücken der Straßen Am Glockenkamp und Wiesenstaße befinden werden. Die Vergabe der Grundstücke wird an gewisse Bedingungen geknüpft werden. Sie sind für Interessenten aus Wertherbruch gedacht und sollen ausschließlich dem Eigenbedarf dienen. „Wir möchten nicht, dass erst gekauft und dann vermietet wird“, sagte Bürgermeister Bernd Romanski.

Anpflanzungen vorgeschrieben

Rahmenbedingungen werden durch gesetzliche Bestimmungen und von der Landschaftsbehörde vorgegeben. So wird den Käufern der Grundstücke in Nord-Ost-Richtung vorgeschrieben, dort Anpflanzungen vorzunehmen. Den Einwand eines Teilnehmers, dass dadurch die Sicht versperrt würde, konnte Boshuven entkräften: „So hoch brauchen sie nicht zu pflanzen.“ Auf zwei der Grundstücke wird es möglich sein, Mehrfamilienhäuser zu errichten. Die Frage eines Teilnehmers, ob ein Mehrgenerationenhaus möglich sei, wurde von Boshuven bejaht. Allerdings, das betonte der Fachbereichsleiter, ist bei einer Höhe von 9,50 Meter Schluss.

Frage nach dem Quadratmeterpreis

Dreh- und Angelpunkt war der Grundstückspreis, doch diese Frage blieb offen. „Wir wollen an den Grundstücken nichts verdienen. Ich denke hier an einem ähnlichen Fall in Brünen, dort lag der Quadratmeterpreis zwischen 100 und 115 Euro“, sagte Romanski und ergänzte, dass hier noch die Erschließungskosten dazukommen würden. Mit einem Baubeginn sei aber vor dem Jahr 2022 nicht zu rechnen.

Im Anschluss an die Vorstellung des Projektes konnten die Interessenten noch Details klären, zum Beispiel nach einem Kellerausbau. Auch das konnte Boshuven bejahen, gab aber zu bedenken, dass „eingeweihte Wertherbrucher“ die Bodenverhältnisse in diesem Gebiet kennen. „Das Grundwasser steht in diesem Bereich sehr hoch, ob sie dann einen Keller bauen, müssen sie wissen“, sagte Boshuven.

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