Wie oft Berufspendler das „Einreiseformular“ online ausfüllen müssen

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Seit weite Teile der Niederlande zum Corona-Risikogebiet geworden ist, stellen sich die Einwohner viele Fragen. Berufstätige, die täglich auf dem Weg zur Arbeit die Grenze passieren, zum Beispiel,.

von Horst Andresen

Kreis Borken

, 05.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Viele Fragen stellen sich die Bürger entlang der deutsch-niederländischen Grenze, seitdem auch die Nachbarprovinzen zum Corona-Risikogebiet erklärt worden sind. Es gelten verschärfte Bestimmungen. Wer sich weniger als 24 Stunden in den Niederlanden aufgehalten hat, muss neuerdings ein Formular beim Kreis Borken online ausfüllen.

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Gilt diese Regelung auch für jeden, der mal eben zum Kaffee holen oder Tanken über die Grenze fährt? „Ja“, sagt Kreis-Pressesprecherin Ellen Bulten. Laut Corona-Einreise-Verordnung gelte das für alle Aufenthalte im Risikogebiet. Für die Kurzaufenthalte ist extra das Formular online gestellt worden.

Dieses Formular gilt aber ausdrücklich nicht für Berufspendler, die täglich die Grenze überqueren, um zum Arbeitsplatz zu kommen. „Pendler müssen nur einmal das Formular ausfüllen“, so Ellen Bulten. Es ist unter dieser Adresse zu finden.

Und was geschieht mit den Daten? Die Daten werden zunächst im Kreisgesundheitsamt gesammelt. Das Land will damit vermutlich eine Kontaktermittlung und Quellensuche im Infektionsfall erleichtern.

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Eine weitere Frage ist, was mit den Personen passiert, die das Formular nicht ausfüllen. Dazu wird Ellen Bulten deutlich: „Die Verordnung gilt für alle – jeder sollte sich an diese Vorgabe halten. Der Kreis Borken appelliert an alle Bürger, die Formulare sorgfältig auszufüllen und sich im Sinne aller vernünftig zu verhalten.“

Berufspendler müssen nur einmal das „Einreiseformular“ ausfüllen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis lag am Montag bei 1426. Derzeit sind im Kreisgebiet 116 Personen infiziert.

Im Vergleich zu Freitag gibt es 34 neue positive Fälle, die meisten davon in Ahaus (plus sechs), Bocholt (sieben) und Gronau (sieben). Vier Personen wurden als gesundet gemeldet.

Die aktuellen Zahlen aus den Städten und Gemeinden des Kreises Borken und mehr Infos für Reiserückkehrer gibt es im Internet.

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