Winterswijker Bürgermeister „Gefahr für SKB-Krankenhaus noch nicht vorbei“

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Bei einer Ansprache bei einem Neujahrkonzert in Winterswijk spielte auch das Königin-Beatrix-Hospital eine Rolle. Zuletzt war die Schließung der Geburts- und Kinderstation im Gespräch.

Winterswijk

, 06.01.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bürgermeister Joris Bengevoord rief laut Berichterstattung der Tageszeitung Tubantia am Sonntag in seiner Neujahrsrede dazu auf, besonders auf die Erhaltung des Königin-Beatrix-Regional-Hospitals (SKB) in Winterswijk zu achten. „Die Gefahr für den SKB ist noch nicht vorbei“, warnte Bengevoord beim Neujahrskonzert des Musikvereins KWOV im Theater De Storm.

Er blickte zurück auf Ende November, als bekannt wurde, dass der Krankenhaus-Träger, die Gesellschaft Santiz, plante, einige Abteilungen des SKB in das zukünftige Krankenhaus Slingeland Doetinchem zu verlegen. ,, Vorstand und Aufsichtsrat haben die Pläne vorerst verschoben, aber wir müssen gemeinsam wachsam bleiben. Santiz wird zuerst das beschädigte Vertrauen wiederherstellen müssen“, sagte der Bürgermeister, woraufhin er einen langen Applaus von den Zuhörern im überfüllten Theater.

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Er erklärte, dass die Gesellschaft viel besser und früher einbezogen werden sollte. ,,Ich kann die Tatsache nicht ignorieren, dass sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat zwei Jahre nach der Fusion die Idee aufgegeben hatten, dass das östliche Achterhoek auch ein vollwertiges Krankenhaus braucht. Es geht nachdrücklich nicht darum, den Bau des Krankenhauses in Doetinchem zu stoppen, sondern die SKB aufrechtzuerhalten.“

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