Win-win-Situation: Iglo schließt Kooperationsvertrag mit Gesamtschule Wulfen

Bernd Ahlert von Iglo und Schulleiter Hermann Twittenhoff beschließen die Kooperation zwischen der Gesamtschule Wulfen und Iglo.
Bernd Ahlert von Iglo und Schulleiter Hermann Twittenhoff (links) beschließen die Kooperation zwischen der Gesamtschule Wulfen und Iglo. © Marco Kolks
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„Vereinbart wurden das Sponsoring der Mensa mit Lebensmitteln von Iglo sowie eine kompetente Beratung von Agraringenieuren im Auftrag von Iglo für unseren Schulgarten. Unsere Schüler haben im Gegenzug exklusiv die Möglichkeit, bei Iglo einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz zu bekommen sowie weitere Aktivitäten im Rahmen der Berufsorientierung (Girls and Boys Day, BFE, Werksbesichtigung in der Aktivitätenwoche) wahrzunehmen“, freut sich Schulleiter Hermann Twittenhoff.

Er spricht von einer Win-win-Situation für beide Partner. Außerdem habe sich gezeigt, dass es besser gelinge, Jugendliche auf die Berufswahl und die Anforderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten, wenn sie schon früh Erfahrungen in der Praxis sammeln können. Für die Unternehmen wird es im Zuge der demografischen Entwicklung immer wichtiger, den Nachwuchs für bestimmte Ausbildungsberufe zu interessieren und sich selbst als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.

Für Jugendliche, die in der Schule Schwierigkeiten haben oder die in ihrer Persönlichkeitsentwicklung noch wenig gefestigt sind, sind die Erfahrungen in einem Betrieb nicht selten ein wichtiges Schlüsselerlebnis, um sich für einen Ausbildungsplatz doch noch einmal anzustrengen. Und ganz nebenbei werden das gesellschaftliche Miteinander und die gemeinsame Verantwortung für Bildung und Ausbildung der Heranwachsenden gestärkt.

Brücke zwischen Theorie und Praxis

„Eine Kooperation zwischen Betrieben und Schulen schlägt eine Brücke zwischen ‚Theorie und Praxis‘. Sie fördert einen partnerschaftlichen Dialog und fordert zur aktiven Zukunftsgestaltung heraus. Der erfolgreichen Gestaltung des Überganges unserer Schulabgänger von der Schule in die Berufsausbildung wird in dieser Kooperation immer ein besonderes Gewicht zuteil“, so Hermann Twittenhoff weiter.

Der erste Anstoß zu dieser Kooperation mit Iglo kam von Olaf Herzfeld, Lehrer an der GSW, und seinem direkten Nachbarn Thomas Eiling, der der europäische Betriebsratsvorsitzende bei Nomad Food ist, wozu auch Iglo gehört. Nach einem ersten Austausch über mögliche Kooperationsperspektiven auf dem Werksgelände bei Iglo in Reken, folgte ein halbes Jahr später der Besuch von Iglo bei der GSW durch Bernd Ahlert (HR Manager) und Corinna Staldecker (HR Advisor Personalentwicklung).

Partnerschaft mit Iglo ist „Schlüssel zur Arbeitswelt“

Die Partnerschaft mit Iglo sieht Hermann Twittenhoff als Schlüssel zur Arbeitswelt. Fehlende Praxisnähe und Bezüge zur „Realität“ können durch den Kooperationspartner aus der Wirtschaft kompensiert werden.

Zusätzlich ermöglicht die Kooperation die Entstehung neuer Lehr- und Lernsituationen und gibt unter Umständen Impulse für die weitere Schulentwicklung. Besonders die Vermittlung von technischem, naturwissenschaftlichem und wirtschaftlichem Wissen und Zusammenhängen soll durch den betrieblichen Partner ergänzt werden. In Projekten zur Berufsorientierung und Berufswahl kann der Kooperationspartner eine reale Bewerbungs- und Bewährungssituation schaffen.

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