300 Masken für die Kinderheilstätte: Euronics hat Mundschutze gespendet

Coronavirus

300 Masken hat Euronics Dworak der Kinderheilstätte in Nordkirchen gespendet. Dabei war es gar nicht so einfach, so viele Mundschutze zu besorgen.

Nordkirchen

, 24.04.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jutta Blienert (v.l.) und Gisela Stöver te Kaat von der Kinderheilstätte haben sich über die Spende von Euroniks Dworak gefreut, die Silke Dworak übergeben hat

Jutta Blienert (v.l.) und Gisela Stöver te Kaat von der Kinderheilstätte haben sich über die Spende von Euroniks Dworak gefreut, die Silke Dworak übergeben hat. © Marie Rademacher

Es ist eine etwas andere Spendenübergabe: Auf Abstand und mit Mundschutzen steht eine kleine Gruppe Menschen vorm Eingangsbereich der Kinderheilstätte. Wäre gerade nicht Corona-Krise: Gisela Stöver te Kaat, die sich an der Kinderheilstätte um das Sozialmarketing kümmert, hätte dem Spender sicherlich herzlich die Hand gedrückt.

Ihren Dank muss sie nun ohne Handschlag und mit reichlich Abstand rüberbringen, aber auch damit hat sie kein Problem. Das Geschäft Euronic Dworak aus Nordkirchen hat der Kinderheilstätte 300 Mundschutze gespendet.

„Euronics versucht deutschlandweit, Mundschutze für Einrichtungen zu organisieren, die diese dringend brauchen“, erklärt Sebastian Dworak, der zusammen mit seiner Frau Silke Dworak der Inhaber des Euronics-Geschäfts in Nordkirchen ist.

Kinder tragen in den Wohngruppen keine Masken

Weil die Dworaks gerne vor Ort spenden wollten, hatten sie sich für die Kinderheilstätte entschieden. „Es war gar nicht so einfach, die Masken zu organisieren“, so Sebastian Dworak. Er kündigt aber schon mal an, dass er gerade dabei ist, noch mehr Masken zu ordern, die er dann auch der Kinderheilstätte spenden möchte.

Sehr willkommen ist das in der Einrichtung, die das Zuhause für Kinder mit Behinderung ist. Für die Kinder gilt im Wohnbereich zwar keine Maskenpflicht, wie Jutta Blienert, die Leiterin des Wohnheims, erklärt. Aber natürlich tragen Mitarbeiter in direktem Kontakt mit den Kindern, wenn sie beispielsweise bei der Pflege nicht auf Abstand gehen können, eine Maske.

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