Aldi-Filiale in Nordkirchen schließt für vier Monate

Renovierungsarbeiten

Nordkirchener, die bei der Discounter-Kette Aldi einkaufen, müssen sich vorübergehend eine Alternative suchen. Die Filiale im Mühlenpark wird ab Samstag, 17. Juni, für vier Monate schließen - Grund dafür sind Renovierungsarbeiten. Die neue Aldi-Filiale soll unter anderem eine größere Verkaufsfläche bekommen.

NORDKIRCHEN

, 15.06.2017, 06:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Aldi-Filiale in Nordkirchen wird renoviert und erweitert. Ab Samstag, 17. Juni, um 18 Uhr bleibt der Discounter deshalb geschlossen.

Die Aldi-Filiale in Nordkirchen wird renoviert und erweitert. Ab Samstag, 17. Juni, um 18 Uhr bleibt der Discounter deshalb geschlossen.

Die Aldi-Filiale im Mühlenpark wird ab Samstag (17. Juni) um 18 Uhr für mehrere Monate schließen. Das teilt das Unternehmen seinen Kunden über ein Hinweisblatt mit. Auf Anfrage unserer Redaktion erklärt Ludger Kappenberg, Eigentümer des Gebäudes An der Post 2, was dort genau passieren wird.

Filiale wird 200 Quadratmeter größer

Die Discounter-Filiale wird renoviert und erweitert, kündigt Kappenberg an. Am Montag, 26. Juni, sollen die Arbeiten beginnen. Dann werde damit begonnen, das Gebäude zu entkernen. Heißt: Böden, Wände und Decken werden komplett neu gemacht, erklärt Ludger Kappenberg. Darüber hinaus werde die Verkaufsfläche im vorderen und hinteren Gebäudebereich um jeweils fünf Meter erweitert. Das ergebe insgesamt rund 200 Quadratmeter zusätzliche Fläche. Aktuelle verfüge Aldi über rund 1000 Quadratmeter, so Kappenberg.

Etwa vier Monate sollen die Arbeiten dauern. Voraussichtlich im Oktober wird dann vom jetzigen Erscheinungsbild des Lebensmitteldiscounters nicht mehr viel übrig bleiben. „Die Filiale wird moderner“, sagt Ludger Kappenberg. Aldi selbst kündigt ein neues Lichtkonzept, eine übersichtlichere Warenpräsentation und ein erweitertes Sortiment frischer Backwaren an.

Planung dauerte rund vier Jahre

Insgesamt investiert Ludger Kappenberg als Eigentümer rund 750.000 Euro in die Renovierung des Gebäudes. „Im Grunde wird es von innen ein komplett neues Gebäude“, sagt Kappenberg. Für mindestens zwölf weitere Jahre hat sich Aldi-Nord ab dem Zeitpunkt der Wiedereröffnung im Oktober erneut in das Gebäude eingemietet. Seit rund acht Jahren ist Aldi bereits Mieter, so Kappenberg.

Dem Aldi-Umbau seien rund vier Jahre Planung und Absprachen vorausgegangen, sagt Ludger Kappenberg. Der Wunsch, die Filiale zu vergrößern, sei von Aldi ausgegangen. Bis zum Herbst müssen sich die Nordkirchener Alternativen für ihren Wocheneinkauf suchen. Aldi selbst verweist auf seine Filialen in Lüdinghausen, Ascheberg und Selm.

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