Buswendeplatz an der Mauritiusschule: Fördergeld ist da, Umbaubeginn ist aber ungewiss

Grundschule Nordkirchen

Der Umbau des Buswendeplatzes an der Mauritiusschule kann beginnen. Das Fördergeld in sechsstelliger Höhe steht bereit. Wann es tatsächlich losgeht, wird sich jetzt erst zeigen.

Nordkirchen

, 26.03.2020, 14:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Buswendeplatz an der Mauritiusschule soll umgebaut werden.

Der Buswendeplatz an der Mauritiusschule soll umgebaut werden. © Karim Laouari

Wie geplant hat die Gemeinde Nordkirchen das Fördergeld für den geplanten Umbau des Buswendeplatzes zwischen der Mauritiusschule und der neuen Kindertagesstätte am Streichelzoo bekommen. Das teilte die Verwaltung jetzt mit.

„Die Gemeinde Nordkirchen freut sich darüber, dass der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe mit Bescheid vom 13. März eine Summe von 180.900 Euro für den Umbau der Bushaltestelle an der Grundschule Nordkirchen bewilligt hat“, schreibt Bauamtsleiter Josef Klaas in der Pressemitteilung.

„Ungeordnete Verkehrsfläche strukturieren“

„Mit dieser Baumaßnahme ordnen wir den Fahrverkehr, den Parkbedarf und die Busvorfahrt an der Grundschule im Sinne größerer Verkehrssicherheit für alle Beteiligten“, so Bürgermeister Dietmar Bergmann zu diesem Projekt. „Nach Fertigstellung des neuen Kindergartens nördlich der Schule ist es an der Zeit, die bisher ungeordnete Verkehrsfläche zu strukturieren und den Schulkindern sowie den Nutzern der beiden angrenzenden Kindertagesstätten und der Kinderheilstätte jeweils ihre Flächen zuzuweisen und zu verdeutlichen. Das Ein- und Aussteigen in den Bus wird sicherer und komfortabler. Unabhängig davon sollten alle Eltern sich selbst fragen, ob wirklich jede Autofahrt zu diesem verkehrlichen Brennpunkt erforderlich ist.“

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Die Bauarbeiten werden jetzt ausgeschrieben und sollen möglichst bald umgesetzt werden, heißt es in der Mitteilung. Wann mit dem Start der Bauarbeiten zu rechnen ist, ist noch nicht klar.

So soll der neue Wendeplatz nach dem Umbau aussehen.

So soll der neue Wendeplatz nach dem Umbau aussehen. © Gemeinde Nordkirchen

Zuletzt betonte der Bürgermeister, dass sich die Coronakrise auch auf das Baugewerbe und das Handwerk allgemein auswirke. So berichtete Bergmann, dass auf den Baustellen der Gemeinde aus Infektionsschutzgründen nur wenige Handwerker im Einsatz seien. Das sei nötig, sorge allerdings auch dafür, dass die Arbeiten später als geplant fertig werden.

Baustart und Fertigstellung noch ungewiss

Beim Buswendeplatz in Nordkirchen war ursprünglich geplant, dass die Arbeiten in den Osterferien beginnen. Das musste die Gemeinde - weil sie noch auf das Fördergeld gewartet hat - nach hinten verschieben. Zuletzt rechnete Bauamtsleiter Josef Klaas mit einem Baubeginn in den Sommerferien.

Das Ergebnis der Ausschreibung und die weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie werden zeigen, inwiefern dieses Ziel realistisch ist.

Der Umbau des Platzes soll voraussichtlich 380.000 Euro kosten. Die Förderung des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe fällt dabei knapp 40.000 Euro niedriger aus, ursprünglich von der Gemeinde erwartet.

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