Corona-Update: Hilfkrankenhaus des Kreises Coesfeld wird rückgebaut

Coronavirus

Die Lage im Kreis Coesfeld ist entspannt in Bezug auf Corona. Es ab am Mittwoch keine Neuinfektionen. Das Hilfskrankenhaus, das der Kreis eingerichtet hatte, wird derzeit rückgebaut.

Olfen, Nordkirchen, Herbern

, 15.07.2020, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Krankenbetten werden in Hochregalen eingelagert.

Die Krankenbetten werden in Hochregalen eingelagert. © Kreis Coesfeld, Johannes Eichholz

Im Kreis Coesfeld gibt es am Mittwoch, 15. Juli, keine bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das hat die Pressestelle des Kreises bekannt gegeben. Das bedeutet auch: Für Olfen und Nordkirchen bleibt die Lage entspannt.

In Olfen gibt es aktuell zwar noch einen Betroffen, der angesteckt ist. Alle anderen 25 Menschen, die sich im Verlauf der vergangenen Monate angesteckt hatte, sind allerdings schon wieder gesundet.

In Nordkirchen geht es mit Blick auf das Coronavirus noch ein bisschen ruhiger zu: Dort sind aktuell gar keine Infizierungen aktiv. 21 Nordkirchener hatten sich zwar mit dem Virus angesteckt: Sie sind aber alle schon wieder gesund.

Die Zahlen für den Gesamtkreis sind folgende: Insgesamt 88 Ansteckungen, 852 Gesundete, acht aktuell Erkrankte und 21 an Covid-19 Verstorbene sind verzeichnet. Von Dienstag auf Mittwoch haben sich die Zahlen nicht verändert.

Es gibt im Kreis Coesfeld derzeit keine Covid-19-Erkrankten mehr, die stationär in den Krankenhäusern behandelt werden, teilt der Kreis in einer Pressemitteilung mit.

Hilfskrankenhaus wird gerade zurückgebaut

Dort heißt es außerdem: „Das Hilfskrankenhaus, das der Kreis vorsorglich in der Sporthalle des Pictorius-Berufskollegs in Coesfeld eingerichtet hatte, wird derzeit rückgebaut. Die medizintechnischen Geräte wurden zuerst abtransportiert; in diesen Tagen werden die Krankenbetten abgeholt. Die modularen Trennwände der Patientenzimmer werden Ende Juli demontiert. Das Material wird so in einer eigens angemieteten Halle eingelagert, dass das Hilfskrankenhaus, falls erforderlich, innerhalb von 14 Tagen wiedereingerichtet werden kann. Das vorgesehene Personal bleibt einsetzbar und in Kontakt mit der Kreisverwaltung.“

Lesen Sie jetzt