Kreis Coesfeld überschreitet gelbe Warnstufe nun auch laut RKI

Coronavirus

Der Trend zeichnete sich auch im Kreis Coesfeld über die gesamte Woche hinweg ab, nun bestätigen es auch die Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Der Kreis Coesfeld liegt bei über 35. Deutlich.

Nordkirchen, Olfen, Herbern

, 22.10.2020, 05:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Kreis Coesfeld überschreitet den Inzidenzwert von 35 nun deutlich.

Der Kreis Coesfeld überschreitet den Inzidenzwert von 35 nun deutlich. © dpa

Es war nur eine Frage der Zeit, der Sprung ist jetzt aber doch groß. Von 33,1 am Mittwoch weist das Robert-Koch-Institut nun einen Inzidenz-Wert von 43,06 für den Kreis Coesfeld aus. Der Inzidenzwert beschreibt die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass es bei einer Grenzüberschreitung von 50 zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommen muss. Zwischenzeitlich ist dann eine weitere - die gelbe Warnstufe -dazugekommen: wird der Wert von 35 überschritten, gibt es zum Beispiel Einschränkungen bei Feiern im öffentlichen Raum. Sie dürfen dann nur noch mit bis zu 25 Teilnehmern abgehalten werden.

Videokonferenz mit Städten und Gemeinden

Eine Überschreitung des Grenzwertes zeichnete sich schon am Montag ab, als der Kreis 39 Neuinfektionen (verteilt über das Wochenende und den Montag) meldete. Laut unseren Berechnungen führten diese Neuinfektionen bereits zum Riss der 35er-Marke. Der Kreis gab aber an, sich nach den Zahlen des Landesamts für Gesundheit in NRW zu richten, das seine Zahlen wiederum vom Kreis erhält und diese an das RKI weiterübermittelt.

Noch am Dienstag gab es laut Kreis Coesfeld eine Videokonferenz mit Coesfelds Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld. „Einigkeit bestand darüber, dass im Rahmen einer im Falle des weiteren Anstiegs der Fallzahlen zu erlassenden Allgemeinverfügung diese sich aufgrund einer stetigen Veränderung auf das gesamte Kreisgebiet erstrecken muss“, heißt es in der Mitteilung dazu.

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