Darum steht nach schwerem Verkehrsunfall die Polizei weiter vor einem Rätsel

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Nach einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen kann die Polizei nur wenig zu den Umständen des Unfalls sagen. Eine Zeugin hat allerdings einen wichtigen Hinweis gegeben.

Nordkirchen

, 09.10.2019, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zahlreiche Einsatzkräfte waren am Samstagnachmittag bei einem Unfall auf der der L671 zwischen Nordkirchen und Capelle im Einsatz. Ein mit fünf Personen besetzter Elektro-Pkw war frontal gegen einen Baum geprallt. Jetzt hat die Polizei mit einer Zeugin sprechen können.

Die Autofahrerin hat im Gespräch mit Polizeibeamten gesagt, dass es sich offensichtlich um einen „Alleinunfall“ handelt. Wild, andere Tiere und auch andere Autofahrer können danach als Grund ausgeschlossen werden. Fest steht mittlerweile auch, dass die Frau am Steuer des Wagens saß.

Polizei hat noch nicht mit der Autofahrerin gesprochen

Wie die Fahrerin die Situation wahrgenommen hat und warum sie mit dem Wagen von der Fahrbahn abgekommen ist, kann die Polizei allerdings noch nicht sagen. Es hat noch kein Beamter mit der verletzten Frau gesprochen.

Wann und ob es überhaupt ein Gespräch geben wird, ist nach Aussage der Polizei-Pressestelle nicht entschieden. Alternativ zu einem persönlichen Gespräch gibt es die Option eines Anhörungsbogens.

Mit dem Bogen oder dem Gespräch dürfte es Aufschluss darüber geben, warum der Wagen frontal gegen einen Baum geprallt ist. Die Wucht war dabei so groß, dass alle fünf Insassen, unter ihnen drei Kinder, bei dem Aufprall verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

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