Dauerparker raus, dafür mehr Platz für Radfahrer am Schloßpark

Vorschlag

Mit dem Fahrrad zum Fußballtraining zu fahren ist natürlich eine gute Idee. Wenn es nicht ein Sicherheitsproblem auf der Straße „Am Schloßpark“ geben würde. Jetzt gibt es Lösungsansätze.

Nordkirchen

, 16.08.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Komplett gesperrt werden soll die Straße Am Schloßpark in Nordkirchen nicht - aber im Bereich zwischen zwischen Schloßstraße und der Sportanlage soll es deutliche Veränderungen geben.

Komplett gesperrt werden soll die Straße Am Schloßpark in Nordkirchen nicht - aber im Bereich zwischen zwischen Schloßstraße und der Sportanlage soll es deutliche Veränderungen geben. © Arndt Brede (A)

Die Situation auf der Straße „Am Schloßpark“ in Nordkirchen ist - gelinde gesagt - unübersichtlich. Vor allem für Fußgänger und Radfahrer. Hier parken Autos, dort stehen Busse oder auch Lkw. „In der dunklen Jahreszeit kommen schlechte Sichtverhältnisse erschwerend hinzu“, ergänzt die Gemeindeverwaltung in ihrer Einschätzung.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, plant sie deshalb jetzt Änderungen. „Der Verkehrsraum reicht insgesamt für Begegnungsverkehr und beidseitiges Parken nicht aus“, heißt es in einer Verwaltungsvorlage für die nächste Sitzung des Bauausschusses am Dienstag, 18. September; Beginn ist um 17.30 Uhr im Forum der Gesamtschule, Am Gorbach 4.

Zur Diskussion stehen verschiedene Varianten. Die Gemeindeverwaltung hat einen Favoriten. Danach soll es auf beiden Straßenseiten markierte Schutzstreifen (1,25 Meter breit) für Fußgänger und Radfahrer geben. Dazu soll die 4,50 Meter breite Fahrbahn durch Hochborde begrenzt werden, um die Bäume zu schützen und ungewollte Parken zu verhindern. Denn eine weitere Folge der Umgestaltung ist, dass auf beiden Seiten ein Halte- und Parkverbot herrscht.

Um schnell zu Ergebnissen zu kommen, schlägt die Verwaltung die Markierung der Schutzstreifen ohne bauliche Veränderungen vor. Gleichzeitig könnte Halten und Parken verboten werden. „Die Hochbordanlage ist allerdings in absehbarer Zeit notwendig“, so die Gemeinde.

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