Eisdielen in Nordkirchen dürfen wieder verkaufen - unter Auflagen

Coronakrise

Notgedrungen sind viele Gastronomiebetriebe in Nordkirchen auf Liefer- und Abholdienste umgestiegen, um die Coronakrise zu überstehen. Für Eisdielen war das nicht möglich. Bis jetzt.

Nordkirchen

, 03.04.2020, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die beiden Nordkirchener Eiscafés San Remo und - hier im Bild - Pallina dürfen wieder Eis verkaufen. Allerdings nur unter strikten Auflagen.

Die beiden Nordkirchener Eiscafés San Remo und - hier im Bild - Pallina dürfen wieder Eis verkaufen. Allerdings nur unter strikten Auflagen. © Stephanie Tatenhorst (Archiv)

Es wird wieder wärmer. Das verspricht zumindest der Wetterbericht für das Wochenende in Nordkirchen: 13 Grad am Samstag, 18 am Sonntag und 21 am Montag. Und die zweite gute Nachricht: Die beiden Eisdielen in Nordkirchen verkaufen wieder Eis.

Das hat das Land NRW in der ersten Verfügung zur Eindämmung des Coronavirus ausdrücklich verboten, wie Bürgermeister Dietmar Bergmann auf Anfrage erklärt. Mittlerweile sei diese Regelung allerdings gelockert worden. Trotzdem: Der Betrieb von Eisdielen ist nur deutlich eingeschränkt möglich.

Wie bei Restaurants und Imbissen ist ein Aufenthalt im Lokal nicht gestattet. „Erlaubt ist ein Liefer- oder Bestell- und Abholservice“, sagt der Bürgermeister. Das Eiscafé Pallina wirbt beispielsweise mit einem Außer-Haus-Verkauf. Kunden können sich im Schaufenster oder im Internet auf Facebook oder Instagram die Porduktauswahl ansehen, telefonisch (02596-980276) vorbestellen und das Eis anschließend vor Ort abholen. Mit Vorbestellung und Abholung vor Ort läuft auch der Service bei der zweiten Nordkirchener Eisdiele San Remo (02596/9378777) am Ludwig-Becker-Platz.

Das Eis oder andere Waren dürfen nicht im Umkreis von 50 Metern rund um die Eisdiele gegessen werden. Das Team von Eiscafé Pallina bittet auf einem Hinweiszettel auch darum, beim Abholen den Mindestabstand von 1,5 Metern zum nächsten Kunden einzuhalten.

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