Corona-Fälle bei Westfleisch: Keine Lockerungen im Kreis Coesfeld

Coronavirus

Länger als alle anderen Kreise in NRW muss der Kreis Coesfeld auf Corona-Lockerungen warten. Seit Freitag steht fest: Die Corona-Fälle bei Westfleisch haben Konsequenzen für alle COE-Kommunen.

Nordkirchen, Olfen, Ascheberg

, 08.05.2020, 16:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rolle rückwärts: Noch am Donnerstag war der Kreis Coesfeld davon ausgegangen, dass die vielen Corona-Fälle bei Westfleisch in der Stadt Coesfeld nicht für den gesamten Kreis Konsequenzen haben wird. Seit Freitagnachmittag steht aber nun fest: Öffnungen, die für den 11. Mai vorgesehen waren, werden im Kreis Coesfeld auf den 18. Mai verschoben. Mit Ausnahme von Schul-Öffnungen. Das ist eine Konsequenzen aus den starken Neuinfektionen im Kreis Coesfeld, so hat es Gesundheitsminister Laumann am Freitag mitgeteilt.

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Das heißt konkret: Die Gastronomie darf in den Kommunen im Kreis Coesfeld am Montag nicht wie eigentlich geplant öffnen, Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmetern und Fitnessstudios dürfen nicht - wie im Rest NRWs - wieder den Betrieb aufnehmen. Außerdem wird es in Kreis Coesfeld ab Montag auch keine Lockerung der Kontaktregeln geben.

Der Corona-Grenzwerts von 50 Neuinfizierungen pro Woche pro 100.000 Einwohner ist im Kreis Coesfeld wegen der Westfleisch-Fälle überschritten. Damit ist der Kreis Coesfeld jetzt der erste Kreis in ganz NRW, der mit Überschreiten der Marke zurück muss zu den „alten Regeln“.

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