Fahrbahnsanierung: Über große Umwege von Capelle nach Werne

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Eigentlich ist der Weg von Capelle nach Werne recht einfach zu finden. Ab Donnerstag, 17. Oktober, wird das für ein paar Wochen aber anders sein.

Capelle, Werne

, 16.10.2019, 17:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ab Donnerstag (17. Oktober) wird auf der Kreisstraße 15 (Werner Straße) und im weiteren Verlauf auf einem kurzen Stück der Kreisstraße 6 zwischen Capelle und der Stadt Werne gearbeitet: Dort werde auf rund 1,9 Kilometern Länge die Fahrbahn erneuert, teilt der Kreis Coesfeld mit.

Die gesamten Bauarbeiten werden nach Auskunft des Kreises voraussichtlich rund fünf Wochen dauern. Für die vorbereitenden Arbeiten sei auf der K 6 in der Zeit vom 17. Oktober (ab 8 Uhr) bis zum 21. Oktober eine halbseitige Verkehrsführung mit Ampelanlage vorgesehen.

Kreis: Vollsperrung für vier Wochen

Da die Fahrbahnbreiten der beiden Kreisstraßen nicht für alle vorgesehenen Arbeiten ausreichen, um den Verkehr an den Baugeräten sicher vorbeizuführen, müsse die Fahrbahn dann ab dem 22. Oktober (7 Uhr) für die Bauarbeiten voll gesperrt werden, was circa vier Wochen andauern werde.

Der Durchgangsverkehr werde deshalb großräumig um die Baustelle herumgeleitet. Das kurze Stück auf der Kreisstraße 6 soll nach den Herbstferien mit Einschränkungen wieder zu befahren sein, was auch für den Schulbus gelte.

Anliegerverkehr bleibt grundsätzlich bestehen

Dabei werde eine Umleitungsstrecke über die Straße Altendorf und die Dorfstraße (Landesstraße 671), die Münsterstraße (L 810) und die Capeller Straße (K 6) eingerichtet. Der Anliegerverkehr wird laut Kreis Coesfeld im Baustellenbereich aufrechterhalten.

Lediglich während und nach den Asphaltierungsarbeiten könne es sein, dass Anliegergrundstücke nur eingeschränkt erreichbar sind, da der Asphalt bis zur Befahrbarkeit abkühlen müsse. Für Fußgänger und Radfahrer wird zudem eine gesonderte ortsnahe Umleitungsstrecke über die K 15 und parallel verlaufene Wirtschaftswege eingerichtet.

Asphalt ist nicht mehr tragfähig

Den Grund für die Arbeiten nennt der Kreis Coesfeld in einer Pressemitteilung auch: „Der vorhandene, durch Alterungsprozesse geschädigte und nicht mehr tragfähige Asphalt wird im Außerortsbereich teilweise abgefräst und durch zwei neue Lagen Asphalt mit einer Gesamtdicke von 16 Zentimetern ersetzt. Innerorts erfolgt die Erneuerung durch den Ersatz von neun Zentimetern Asphalt. Darüber hinaus muss auch eine querende Entwässerungsleitung erneuert werden.“

Der Kreis Coesfeld investiere insgesamt rund 400 000 Euro in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Für auftretende Behinderungen durch die Bauarbeiten bittet die Straßenbauabteilung des Kreises Coesfeld die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

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