Filmdreh in Nordkirchen: Dreharbeiten am Schloss finden erstmal nicht statt

hzWegen Coronavirus

Das Coronavirus wirbelt aktuell vieles durcheinander. Das gilt auch für Film-Dreharbeiten, die abgesagt oder verschoben werden. Das hat nun auch Konsequenzen für das Schloss als Drehort.

Nordkirchen

, 17.03.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich sollten die Verträge in dieser Woche unterzeichnet werden. Die Dreharbeiten für den Kinofilm „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ mit David Kross („Der Vorleser“), Jannis Niewöhner („Rubinrot“) und Liv Lisa Fries („Babylon Berlin“) hätten dann an ein paar Drehtagen im April auch am Schloss Nordkirchen stattfinden sollen.

„Aktuell steht aber alles in den Sternen“, sagt Brigitte Zimmer von der Hochschule für Finanzen. Zu einer Vertragsunterzeichnung sei es nun noch nicht gekommen, sagt Zimmer. Die Arbeiten seien verschoben. Ob es neue Drehtermine im Schloss geben soll, wenn die Corona-Krise vorbei ist, sei vollkommen unklar, sagt Brigitte Zimmer.

Filme und Serien werden mitunter verschoben

Auch in der Film- und Fernsehbranche sind die Auswirkungen durch das Coronavirus deutlich zu spüren und zwar „mit voller Wucht“ wie das Bündnis Produzentenallianz Film und Fernsehen in einer Mitteilung schreibt. Produktionen werden teilweise verschoben oder auch komplett abgesagt.

Verschiebungen gibt es allerdings nicht nur bei Filmen und Serien, die gerade gedreht werden - oder gedreht werden sollen. Auch schon fertige Filme werden wegen Corona verlegt, weil die Filmverleiher auch schon vor den Kinoschließungen Umsatzeinbußen erwarteten. Der prominenteste Fall ist der neue „James Bond“-Film „Keine Zeit zu sterben“. Er wurde jüngst von Anfang April auf November verschoben.

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