Gemeinde Nordkirchen legt Kriterien fest für geplante Mobilstationen

hzMobilität in Nordkirchen

Nordkirchen, Südkirchen und Capelle sollen noch in diesem Jahr Mobilstationen bekommen. Die Frage ist jetzt: Wie sollen sie genau aussehen und was sollen die Stationen können?

Nordkirchen

, 07.05.2020, 08:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Noch im Laufe des Jahres sollen die ersten Mobilstationen in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle aufgestellt werden. Das hatte die Verwaltung angekündigt - allerdings in Zeiten vor der Corona-Pandemie. Wie andere Projekte seien auch die Mobilstationen mit dem Rüberschwappen der Corona-Krise in Nordkirchen in den Hintergrund gerückt, allerdings arbeite die Verwaltung auch weiter am Thema Mobilstationen, erklärt auf Anfrage Bürgermeister Dietmar Bergmann.

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„Wir bereiten gerade eine Ausschreibung für die Mobilstationen vor“, fügt Bauamtsleiter Josef Klaas hinzu. Weil nicht an jeder Stelle in der Gemeinde ein und derselbe Typ Mobilstation aufgestellt wird, werde die Ausschreibung sehr detailliert und umfangreich.

Gemeinde hofft auf viele Angebote

Ein zweiter Effekt, den sich die Gemeinde davon erhofft, Größe, Form und geplante Funktion der einzelnen Stationen genau zu beschreiben sei, so Klaas, dass sich nicht nur spezialisierte Hersteller auf die Ausschreibung bewerben. Die Gemeinde will vielmehr, dass auch aus Handwerksbetrieben und von anderen Firmen Angebote kommen.

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Was den späteren Betrieb der Mobilstationen angeht, befinde sich die Gemeinde im Austausch mit dem Ingenieurbüro Infinite von Pickshare-Gründer Björn Paulus, so Bergmann. Die Mobilstationen sollen Knotenpunkte für öffentliche Verkehrsmittel, Leih-Fahrzeuge und andere Dienste werden.

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