Kita Hoppetosse öffnet am 1. August in Südkirchen mit Einschränkungen

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Die Kita Hoppetosse in Südkirchen steht kurz vor der Öffnung. Davor gibt es am Gebäude an der Oberstraße noch einiges zu tun. Die Kinder müssen sich auf einige Änderungen einstellen.

Südkirchen

, 17.07.2020, 14:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn die Kita Hoppetosse in der Oberstraße am 1. August öffnet, wird die Baustelle noch nicht abgeschlossen sein. Die Kinder der neuen Einrichtung müssen sich zudem auf Einschränkungen wegen Corona einstellen.

Innen alles fertig, außen noch Baustelle

Stephanie Kißmann ist zufrieden mit dem Fortschritt der Baustelle in der Oberstraße. „Wir haben gestern die Schlüssel bekommen“, verriet die Leiterin für Kindertageseinrichtungen bei der Jugendhilfe Werne am Donnerstag (16. Juli) unserer Redaktion.

Zusammen mit dem Investor und dem Bauleiter wurde das Gebäude begutachtet und noch notwendige Arbeiten besprochen, die bis zum 1. August durchgeführt werden müssen.

„Innen ist alles fertig, da müssen nur noch Kleinigkeiten erledigt werden“, berichtet Kißmann. So fehle zum Beispiel noch eine Lampe in der Turnhalle sowie ein Waschtisch. Bis zur Eröffnung soll aber alles an seinem Ort sein.

Auf dem Außengelände der Kita gibt es noch viel zu tun, unter anderem werden die Wege gepflastert.

Auf dem Außengelände der Kita gibt es noch viel zu tun, unter anderem werden die Wege gepflastert. © Günther Goldstein

„Die größte Baustelle ist draußen. Da wird noch gebaggert.“ Bis zur Kita-Eröffnung werde auch nicht alles fertig sein. Stephanie Kißmann beruhigt jedoch: „Wir werden sicherstellen, dass die Kinder sicher in die Kita kommen.“ Der Spielbereich wird am 1. August aber noch nicht nutzbar sein. „Wir können stattdessen mit den Kindern in den Wald gehen.“

Herausforderung für das Personal

Den 65 Kindern der Kita Hoppetosse dürfte es dagegen schwerer fallen, die auch dort geltenden Hygieneregeln einzuhalten. „Das wird für das Personal eine große Herausforderung, weil die Kinder natürlich neugierig sind und das Gebäude erkunden wollen.“

Eigentlich, so Kißmann, sei das Gebäude auch so konzipiert, dass die Kinder sich jederzeit überall aufhalten können. Das lässt das Hygienekonzept aktuell aber nicht zu.

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Die Eltern dürfen die Kita laut Kißmann vorerst nicht betreten. Jeder Kita-Gruppe steht ein separater Eingang zum Gebäude zur Verfügung. Die Kinder dürfen sich zudem nur innerhalb ihrer Gruppe und den jeweils zugeteilten Räumen aufhalten. Flatterband und Bodenmarkierungen sollen für eine Trennung der Gruppen sorgen.

Essensraum wird vorerst nicht genutzt

Wurde mit Baubeginn ein gemeinsamer Essensraum angekündigt, weil die Kinder „aus hygienischen Gründen“ nicht mehr in ihren Gruppen essen sollten, müssen sie das aus eben diesen Gründen nun doch tun.

Noch müssen die Eltern ihren Kindern eigenes Essen mitgeben, ein Buffet kann nicht angeboten werden. Künftig sollen die Kinder dann den Essensraum nutzen, um auch gruppenübergreifend in Kontakt zu treten.

Ab der kommenden Woche wird die Kita Hoppetosse für die Kinder eingerichtet. Die „Kita auf Zeit“ im Baugebiet Hegekamp hat dann ausgedient.

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