Mädchen aus der Offenen Ganztagsschule machen einen Ausritt

Auf ins Gelände

NORDKIRCHEN Die Vorfreude ist riesig. Die vier Mädchen sind kaum zu halten. Sie wollen reiten. Ein Ausritt in die freie Natur ist angesagt für die Reit AG der Offenen Ganztags-Grundschule (OGS) Nordkirchen.

von Von Matthias Münch

, 03.07.2009, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Endlich gibt Gestütsleiter Martin Förster den Startschuss.  "Und schön im Schritt, nicht galoppieren!", ruft Martin Förster der Gruppe noch hinterher. Schon ist sie vom Hof verschwunden. Diesmal ist alles anders Normalerweise putzen und satteln die Kinder die Pferde selbst, bevor sie in der Halle oder auf dem Hof reiten dürfen. Doch diesmal ist alles anders. Es geht ins Gelände. Deshalb haben die angehenden Pferdewirtinnen Janine Blasum und Janine Riddermann die braune Stute Virginia und den etwas kleineren Wallach Olly bereits gesattelt.

So können die vier Mädchen zusammen mit OGS-Leiterin Ingrid Pankok und ihrer Kollegin Anne Rößmann gleich zum geführten Ritt durch Wald und Flur aufbrechen. Mit dabei sind die Grundschülerinnen Jule, Zara, Mona und Gina und ihr Mitschüler Nico, der einmal in die Reit AG hinein schnuppern möchte.Wann wird gewechselt?

Janine Blasum und Janine Riddermann halten Virginia und Olly am Zügel. Zara und Jule sitzen hoch zu Ross. Zuerst geht es vorbei an den Koppeln des Gestüts. Bereits nach fünf Minuten fragt Mona: "Wann gibt's den ersten Wechsel?" Natürlich macht der Ausritt am meisten Spaß, wenn man im Sattel sitzt.Doch schon ist Ablenkung da: "Guck mal, da ist Frosty." Frosty ist ein Westernpferd. Er kommt ganz dicht an den Zaun, um sich aus nächster Nähe bewundern zu lassen. Überall tauchen links und rechts auf den Weiden Pferde auf. An jeder Ecke ein neues Wiehern. Besondere Aufmerksamkeit genießen die jungen Fohlen.Es könnte ewig dauern

Dann ist endlich der erste Wechsel angesagt. Routiniert steigen Jule und Zara ab. Genauso gekonnt schwingen sich Gina und Mona in die Sättel. Der Ausritt könnte ewig dauern. Die jungen Reiterinnen hätten nichts dagegen.

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