Messdiener lösen Rätsel bei Inliner-Ralley

Programmabschluss

SÜDKIRCHEN Fünf Aktions-Stationen haben sich die Messdiener um Betreuerin Lisa Zumholz für die Inliner-Rallye, den Abschluss ihres Jahresprogramms, ausgedacht. "Gut eine Woche hat die Vorbereitung gedauert", sagt die 17-Jährige.

von Von Alexandra Neuhaus

, 02.07.2009, 17:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Sonne brennt auf den blauen Schutzhelm, das grüne T-Shirt zeigt erste Schweißflecken, doch das Mädchen mit den roten Locken strahlt über das ganze Gesicht, während sie auf ihren Inlinern eine schnelle Zeit auf den glühenden Asphalt zaubert.Gute Beteiligung "Es ist leider schon fast zu heiß zum Inlinerfahren. Kein Wunder, dass weniger Teilnehmer dabei sind, als in den Vorjahren. Die Sonne ist heute mehr Fluch als Segen."

Dennoch - der Aufwand hat sich gelohnt. 35 Kinder und Jugendliche, im Alter zwischen 10 und 20 Jahren, haben dem Weg zum Rallye-Start gefunden, allesamt schwer bewaffnet mit Knieschonern, Schutzhelmen und natürlich Inlinern.

Über 12 Kilometer führt der Parcours die in Kleingruppen startenden Skater. "Auf dem Weg müssen sie Fragen beantworten", sagt Lisa Zumholz und drückt einer vierköpfigen Jungengruppe einen doppelseitig bedruckten Rätselzettel in die Hand. Inlinerfahren und dabei noch Fragen lösen? "Klar, sonst wäre es ja zu einfach", sagt Lisa Zumholz.Anstrengung gefällt

Die gute Stimmung unter den Teilnehmern gibt ihr Recht. Die körperliche und geistige Anstrengung gefällt - auch in den Ferien.

An den ersten Station versuchen sie, hoch auf den Inlinerrollen balancierend, Tennisbälle in einen Eimer zu werfen, und flitzen dann behände für jeden verpassten Wurf eine Strafrunde um einem mit Straßenkreide aufgemalten Kreis. Die Parallelen zum Biathlon sind kein Zufall. "Alle unsere Spiele sind abgewandelte Sportarten", sagt die Messdiener-Betreuerin.

Sieg ist nur Nebensache

Doch bei allem wettkämpfenden Ehrgeiz, der Spaß stand klar im Vordergrund. Zwar bekam jede Gruppe für die Bewältigung der Aufgaben Punkte, aber der Sieg war am Ende nur Nebensache. "Hauptsache ist doch, dass alle Spaß haben", sagt Lisa Zumholz und das Lächeln auf den verschwitzen Gesichtern der Skater ist Zustimmung genug.

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