Mit Drogen ans Steuer - Polizei stoppt Autofahrer aus Nordkirchen

hzPolizeikontrolle

Abrupt endete die Autofahrt eines Nordkircheners am frühen Mittwochmorgen. Polizisten hatten den 34-Jährigen in Lüdinghausen gestoppt. Bei der Kontrolle schöpften sie einen Verdacht.

Nordkirchen

, 22.01.2020, 10:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Strafverfahren erwartet einen Nordkirchener, weil er sich am frühen Mittwochmorgen (22. Januar) unter Drogeneinfluss ans Steuer gesetzt hatte. Die Beamten hatten den jungen Mann gegen 5.50 Uhr auf der Seppenrader Straße in Lüdinghausen angehalten.

Wie die Polizei berichtet, untersagten ihm die Beamten die Weiterfahrt. Stattdessen wurde ihm auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Dabei bestätigte sich der Verdacht, dass der Mann Drogen genommen hatte. Der Nordkirchener ist dabei kein Einzelfall.

Polizei im Kreis Coesfeld spricht von einer Trendwende

Polizeipressesprecher Rolf Werenbeck-Ueding spricht sogar von einer Trendwende seit „etwa einem Jahr“. Danach erwischt die Polizei im Kreis Coesfeld mehr Autofahrer unter Drogeneinfluss als nach Alkoholkonsum. Detaillierte Zahlen kann die Behörde aktuell aber nicht nennen.

Fest steht jedoch, dass bei den konsumierten Drogen Cannabis in der Region am stärksten verbreitet ist. Aber auch Ecstasy und Amphetamine seien weit verbreitet. Autofahrer, die zuvor Kokain oder Heroin genommen haben, erwischen die Beamten hingegen relativ selten.

Wer erstmalig mit Drogen am Steuer erwischt wird, kann mit einem Bußgeld von 500 Euro bestraft werden. Zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat sind weitere mögliche Folgen.

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