In einer Schliefenanlage in Capelle werden Füchse für die Jagdhunde-Ausbildung eingesetzt. Tierschützer kritisieren das – Jäger sehen das als notwendig an.
In einer Schliefenanlage in Capelle werden Füchse für die Jagdhunde-Ausbildung eingesetzt. Tierschützer kritisieren das – Jäger sehen das als notwendig an. © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)
Staatsanwaltschaft ermittelt

Nach Tierquälerei-Vorwürfen: Ermittlungen gegen Verein in Olfen

Müssen auf einer Anlage in Capelle Füchse leiden? Das zumindest behauptet die Tierrechtsorganisation Peta. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglicher Verstöße gegen den Tierschutz.

Über 100 sogenannte Schliefenanlagen gibt es in Deutschland. Dort werden Jagdhunde – meist Dackel oder Terrier – für die Baujagd auf Füchse trainiert. In künstlich angelegten Gängen, die Fuchsbauen nachempfunden sind, lernen Jagdhunde die eigens dafür gehaltenen Füchse aufzuspüren. Genau das kritisiert die Tierrechtsorganisation „Peta“ – und erstattete Anzeige gegen einen Verein aus Olfen, der eine Schliefenanlage in Capelle betreibt.

„Grausamkeiten, die im Verborgenen stattfinden“

Kein direkter Kontakt von Hund und Fuchs

Kreisveterinäramt kennt Anlage in Capelle nicht

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Redakteur
1989 im Ruhrgebiet geboren, dort aufgewachsen und immer wieder dahin zurückgekehrt. Studierte TV- und Radiojournalismus und ist seit 2019 in den Redaktionen von Lensing Media unterwegs.
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