RN-Umfrage zeigt, was in Nordkirchen gut läuft und was nicht

hzUmfrage zur Gemeindeverwaltung

Was macht die Nordkirchener Verwaltung gut, was ginge besser? Wir haben unsere Leser gefragt, wie sie die Arbeit der Gemeindeverwaltung einschätzen. Die Ergebnisse fallen unterschiedlich aus.

Nordkirchen

, 09.10.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was läuft gut bei der Nordkirchener Gemeindeverwaltung? Worum müsste sie sich stärker kümmern? Gibt es genügend Baugrundstücke, Wohnungen und Kitaplätze? Wie steht es um die Bus- und Bahnanbindungen in der Schlossgemeinde? Diese und viele andere Fragen haben wir unseren Lesern in unserer Umfrage zur Arbeit der Nordkirchener Verwaltung gestellt. Mit 132 Teilnehmer ist das Umfrageergebnis zwar nicht repräsentativ, es gibt aber Tendenzen wieder.

Die Antworten der Teilnehmer zeigen: Mit vielen Dingen sind die Nordkirchener zufrieden, an manchen Stellen gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus aber noch zu etwas tun.

Thema Bauen und Wohnen:

Dass die Gemeinde Nordkirchen Nachholbedarf bei bezahlbarem Wohnraum und kleineren Mietwohnungen hat, ist keine Neuigkeit. Dieses Ergebnis liefert auch unsere Umfrage zur Gemeindeverwaltung: So stimmt ein Großteil der 132 Befragten (rund 70 Prozent) zu, dass es in Nordkirchen schwierig ist, eine geeignete Wohnung zu finden. Nur rund sechs Prozent teilen diese Ansicht nicht.

Ähnlich, wenn auch weniger deutlich, sieht es beim Thema Hausbau aus: Die Aussage „Es ist schwierig, ein geeignetes Grundstück für den Hausbau zu finden“ teilen rund 52 Prozent der Teilnehmer. 17 Prozent der Befragten hingegen sehen keine Probleme bei der Grundstückssuche.

Bauarbeiten, Mobilität und Infrastruktur:

Etwas weniger als die Hälfte der Teilnehmer gaben bei unserer Umfrage an, dass ihnen die Bauarbeiten an öffentlichen Gebäuden und Straßen in der Schlossgemeinde zu lange dauern (46 Prozent). Rund 39 Prozent halten dies nicht für problematisch. Den allgemeinen Zustand der Straßen halten hingegen knapp 57 Prozent der Befragten nicht für schlecht. Verbesserungsbedarf bei den Straßen in der Gemeinde sehen hingegen rund 39 Prozent.

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Das Radwegenetz ist in der Gemeinde aktuell ein Thema, das politisch stark diskutiert wird. Die überwiegende Ansicht der Parteien ist: Das Netz sollte ausgebaut werden. Auch der Kreis Coesfeld arbeitet an einer Verbesserung der Radwege, allerdings mit dem Fokus auf einer besseren Verbindung der Städte und Gemeinden. Unsere Umfrage zeigt, dass zumindest knapp 66 Prozent der Teilnehmer die Radwege in Nordkirchen als gut erachtet.

Das Gegenteil finden allerdings rund 30 Prozent. Sie halten den Zustand der Radwege in Nordkirchen nicht für gut.

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Eindeutiger ist die Meinung der Befragten bei den Busanbindungen der Schlossgemeinde. Der Aussage „Nordkirchen hat ein gutes Netz von Bussen und Bahnen“ stimmen nur knapp 14 Prozent zu. Fast 80 Prozent der Umfrageteilnehmer halten das ÖPNV-Netz nicht für gut. Gerade eine bessere Busanbindung an die Nachbarstadt Selm würden sich viele Nordkirchener wünschen. Diese wird sich am dem 10. Oktober allerdings wieder etwas verschlechtern im Vergleich zu den Vormonaten. Dann wird nämlich der Schienenersatzverkehr, der unter anderem vom Rathaus Nordkirchen bis nach Selm gefahren ist, wieder eingestellt.

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Uneindeutig ist hingegen das Ergebnis bei der Frage, ob die Schloßstraße verkehrsberuhigt werden sollte. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (rund 54 Prozent) würde sich eine Verkehrsberuhigung wünschen. „Eher nicht“ oder „gar nicht“ haben auf die Frage 42 Prozent der Teilnehmer geantwortet.

Angebot für Kinder und Jugendliche:

In diesem Bereich gibt es eher gute Noten für die Verwaltung. Beispiel Spielplätze: Deren Anzahl in der Schlossgemeinde halten 51 Prozent der Teilnehmer für „gerade richtig“. Ein Viertel würde sich mehr Spielplätze wünschen. Nicht nur ein Thema für Kinder und Jugendliche sind die Sportstätten. Auch hier geben mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Befragten an, das Angebot sei „gerade richtig“. Bei den sonstigen Angeboten für Jugendliche hingegen sehen fast 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer Nachholbedarf.

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