Krisenstab

Schneller zum Corona-Test – DRK im Kreis Coesfeld setzt auf kurze Wege

Das Rote Kreuz plant einen massiven Ausbau der Schnelltestzentren im Kreis Coesfeld. Die Menschen in Nordkirchen, Olfen oder anderen Orten sollen aber künftig noch weitere Vorteile haben.
Das Rote Kreuz im Kreis Coesfeld setzt bei seinen neuen Schnelltestzentren auf eine digitale Lösung. Die soll mit für schnelle Ergebnisse sorgen und Fehler vermeiden helfen. © Thomas Aschwer

Die Diskussion über kostenfreie Schnelltests in Deutschland hat in den vergangenen Tagen deutlich Fahrt aufgenommen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte zunächst einen Start zum 1. März angekündigt, musste jedoch mittlerweile zurückrudern. Aus Sicht des DRK im Kreis Coesfeld eine nicht notwendig Verschiebung. „Wir hätten es theoretisch auch schon übermorgen geschafft“, sagte am Dienstagmittag (23.) DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann.

Er hatte zuvor an der Sitzung des Krisenstabes im Kreis Coesfeld teilgenommen und dort ein Konzept für ein flächendeckendes Netz von Schnelltestzentren im Kreis Coesfeld vorgestellt. Neben den bereits vor einigen Wochen vorgestellten Zentren in Lüdinghausen, Buldern, Coesfeld und Dülmen will das Rote Kreuz auch in allen anderen Städten und Gemeinden im Kreis Coesfeld Zentren eröffnen.

Diese Zentren haben aus Sicht des Kreises Coesfeld den großen Vorteil, dass das Kreisgesundheitsamt direkt über positiv getestete Personen informiert wird und so schnell weitere Schritte unternehmen kann, um eine Infizierung weiterer Personen möglichst zu verhindern.

Doch aktuell warten Kreis Coesfeld und Rotes Kreuz erst einmal auf die Vorgaben des Bundes. „Uns liegt noch keine Verordnung vor“, sagt Christoph Schlütermann. Ein Punkt steht aber fest: Müssen die Menschen aktuell noch 35 Euro für einen Schnelltest bezahlen, wird der Test künftig kostenfrei sein.

Lesen Sie jetzt