Singen, spüren, sehen: Projekte der Kolbe-Schüler

Präsentation für Förderverein

Overhead-Mikrofone, Kinder-Mangel und ein Kunstprojekt: Am Montag besuchte Johannes Beermann die Maximilian-Kolbe-Förderschule. Dort schaute sich der Vorsitzende des Fördervereins an, was aus den Projekten geworden ist, die sein Verein finanziell unterstützt hat.

NORDKIRCHEN

, 04.05.2015, 19:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Zufriedenheit stand Johannes Beermann ins Gesicht geschrieben. Der Vorsitzende des Fördervereins der Kinderheilstätte fasste seine Freude aber auch in Worte: "Ich sehe hier: Die Projekte, die wir fördern, sind sinnvoll." Am Montag schaute er sich in der Maximilian-Kolbe-Förderschule an, was aus den Projekten geworden ist, die der Förderverein in den vergangenen Monaten mit Geld unterstützt hat.

Die beiden Chöre der Schule haben neue Overhead-Mikrofone bekommen, damit sie bei Auftritten zukünftig noch mehr Gas geben können. Für den Förderverein zeigten sie schon mal eine Kostprobe ihres Können - und des Könnes der neuen Mikrofone. 

Außerdem führten zwei Schüler dem Vorsitzenden vor, was genau eine Kinder-Mangel ist. Das ist ein Gerät, mit dem Kinder ihren Körper besser wahrnehmen können. Es besteht aus zwei gepolsterten Rollen, durch die sich die Kinder winden können. Viele Mädchen und Jungen mit Behinderung können sich dabei selbst ganz anders spüren - das steigert in vielen Fällen die Konzentrationsfähigkeit der Kinder. 

Schüler für Kunst begeistert

Konzentration ist auch Stichwort, das bei dem Projekt "Kunstvermittlung" in der siebten Klasse ein große Rolle spielte. Sich mehrere Stunden lang mit Kunstwerken zu beschäftigen - zumal mit rund 500 Jahre alten Kunstwerken -, ist schon ziemlich herausfordernd für Kinder und Jugendliche.

In Zusammenarbeit mit Lehrerin Anne Assek schaffte es die Museumspädagogin Christa Heistermann aus Münster aber, die Schüler für Stillleben und Porträts aus einen fernen Zeit zu begeistern. „Die Kinder haben das so gerne gemacht, so viel aufgenommen und mitgenommen, das war toll", berichtete Anne Assek von dem Projekt, zum dem auch ein Besuch in einem Kunstmuseum in Münster gehörte. 

„Unser Anliegen ist es, die Kinderheilstätte in ihren unterschiedlichen Anliegen zu unterstützen“, sagte Johannes Beermann und freute sich sichtlich, dass die Hilfe des Fördervereins in der Maxi-Schule so gut ankommt. „Uns ist wichtig, Sachen zu fördern, die euch Spaß machen, die sinnvoll sind und die euch weiterbringen“, wandte er sich an die anwesenden Schüler.  

 

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