Sperrung und Umleitung zwischen Capelle und Herbern: Kreis saniert die K 6

Kreisstraße 6

Autofahrer müssen zwischen Capelle und Herbern ab Montag (30.3.) mit Einschränkungen rechnen. Der Kreis Coesfeld kündigt Sanierungsarbeiten an der K 6 an, die Wochen dauern wird.

Nordkirchen

, 28.03.2020, 16:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwischen Capelle und Herbern müssen sich Autofahrer in den kommenden Wochen auf eine Umleitung einstellen. Die K 6 wird saniert.

Zwischen Capelle und Herbern müssen sich Autofahrer in den kommenden Wochen auf eine Umleitung einstellen. Die K 6 wird saniert. © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Bauarbeiten und Vollsperrung auf Nordkirchener und Ascheberger Gebiet: Am kommenden Montag (30.3.) beginnt ab circa 7 Uhr die Fahrbahnerneuerung der Bakenfeld-Aruper Straße (K 6) zwischen dem Gewerbegebiet Capelle und der L 844 in Herbern – auf rund 3,6 Kilometern Länge. Die gesamten Bauarbeiten werden voraussichtlich rund sieben Wochen dauern. Das kündigt der Kreis Coesfeld in einer Pressemitteilung an.

„Da die Fahrbahnbreite der Kreisstraße 6 nicht ausreicht, um den Verkehr an den Baugeräten sicher vorbeizuführen, muss die Fahrbahn für die Bauarbeiten voll gesperrt werden. Der Durchgangsverkehr wird großräumig um die Baustelle über die L 671, B 54 und L 844 in beiden Fahrtrichtungen herumgeleitet. Entsprechende Beschilderungen und Hinweistafeln zur Information und Lenkung der Verkehrsteilnehmer werden dazu aufgestellt. Der Bahnhof und das Gewerbegebiet Capelle sind von der Maßnahme nicht betroffen und bleiben ständig von der L 671 aus erreichbar“, schreibt der Kreis weiter.

Arbeiten in zwei Bauabschnitten angekündigt

Die Bauarbeiten werden in zwei Bauabschnitten durchgeführt, um auch die Erreichbarkeit von Schloss Westerwinkel sowie des Golfplatzes und des Cafés zu gewährleisten. Zunächst wird der Bereich zwischen L 844 und Zufahrt Schloss/Golfplatz bearbeitet, so dass das Schloss und der Golfplatz zunächst nur von Capelle aus erreichbar sind. Für diesen Bauabschnitt werden circa drei Wochen Arbeitszeit und eine Fertigstellung zum Ende der Osterferien eingeplant.

Der Anliegerverkehr wird im Baustellenbereich aufrechterhalten. Lediglich während und nach den Asphaltierungsarbeiten kann es zu Einschränkungen der Erreichbarkeit von Anliegergrundstücken kommen, da der Asphalt bis zur Befahrbarkeit abkühlen muss.

Die vorhandene, schadhafte Fahrbahn wird mit drei neuen Schichten Asphalt verstärkt. Darüber hinaus werden auch einige querende Entwässerungsrohre erneuert. Der Kreis Coesfeld investiert hier insgesamt circa 780.000 Euro in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Auswirkungen der Corona-Epidemie noch nicht absehbar

Der Kreis Coesfeld weist darauf hin, dass die geplanten Ausführungszeiten darauf basieren, dass die Bauarbeiten ohne außerplanmäßige Unterbrechung erfolgen können. „Ob die Entwicklung der Corona-Epidemie Auswirkungen auf diese Bautätigkeit haben wird, kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht vorhergesagt werden“, betont Klaus Dammers, Leiter der Abteilung Straßenbau und -unterhaltung des Kreises Coesfeld. Für auftretende Behinderungen durch die Bauarbeiten bittet der Kreis Coesfeld die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

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