Tief „Victoria“ zieht zum Wochenende über Selm, Olfen und Nordkirchen auf

Wintersturm

Auf „Sabine“ folgt „Victoria“: Am Wochenende naht das nächste kräftige Tiefdruckgebiet. Das ist vor allem riesig. Laut Meteorologen unterscheidet es sich aber vom letzten Orkantief.

Nordkirchen, Selm, Olfen

, 14.02.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tief „Victoria“ zieht zum Wochenende über Selm, Olfen und Nordkirchen auf

Das Sturmtief „Sabine“ ist am 9./10. Februar durch Nordrhein-Westfalen gezogen. In Selm, Olfen und Nordkirchen sind größere Schäden ausgeblieben. Die starken Windböen waren trotzdem deutlich zu spüren. © dpa

Knapp eine Woche ist es her, dass Orkantief Sabine über Mitteleuropa gefegt ist. Größere Schäden sind in Selm, Olfen und Nordkirchen ausgeblieben, auch als in der Nacht von Sonntag auf Montag Orkanböen von mehr als 100 km/h erreicht wurden.

Das Fazit der Freiwilligen Feuerwehren in den drei Orten fiel deshalb weitestgehend positiv aus. Kein Einsatz in Nordkirchen und einige umgefallene Bäume in Olfen und Selm hieß es am Ende. Verletzt wurde niemand.

Sicherheitshalber hatten die Schüler allerdings am Montag noch schulfrei.

Jetzt naht mit dem Tiefdruckgebiet „Victoria“ der nächste Sturm. Teilweise wird das Tief schon als „Monster-Sturm“ beschrieben. Was die Größe betrifft, spricht der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer Pressemitteilung ebenfalls von einer „räumlichen Dimension“, die beeindruckend sei. Das Tief decke „den kompletten Nordostatlantik und Teile Nordwesteuropas ab“.

„Nicht mit ‚Sabine‘ vergleichbar

Allerdings geht der DWD davon aus, dass „Victoria“ bei uns nicht die Stärke von „Sabine“ entwickeln wird. Der Grund: „Sabines“ Kern mit den höchsten Windgeschwindigkeiten habe deutlich näher an Deutschland gelegen, als „Victoras“. Das neue Tief werde „ein der Jahreszeit entsprechendes ‚ganz normales‘ Windereignis werden und ist aus heutiger Sicht mit Orkan Sabine keinesfalls vergleichbar“, so das Fazit des DWD.

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