Illegaler Ausflug

Tödlicher Unfall: 18-Jähriger stirbt bei Motocross-Fahrt durch Borkenberge

Eine Motocrosstour durch das ehemalige Truppenübungsgelände Borkenberge endete am Samstagnachmittag tragisch: Ein 18-jähriger Lüdinghauser kam bei einem Unfall ums Leben.
Der ehemalige Truppenübungsplatz der Britischen Rheinarmee Borkenberge am Flugplatz Borkenberg: Bei einer Motocross-Fahrt ist am Samstagnachmittag ein 18-Jähriger ums Leben gekommen. © Blossey (A)

Bei einem Unfall in dem ehemaligen Truppenübungsgelände Borkenberge ist am Samstagnachmittag (17.4.) ein 18-jähriger Lüdinghauser tödlich verletzt worden. Wie die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Coesfeld am Sonntag mitteilt, war der 18-Jährige mit einem weiteren Crossfahrer unterwegs.

Immer wieder sind Quad- und Motocrossfahrer mit ihren Fahrzeugen in dem Gelände unterwegs – illegalerweise. Der Unfall am Samstag ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 16 Uhr. „Der Heranwachsende verlor die Kontrolle über seine Maschine und prallte gegen einen Baum. Bei dem Unfall zog er sich schwere innere Verletzungen zu, an denen er während der Behandlung verstarb“, so die Polizei weiter.

Und sie macht noch einmal deutlich, dass das Betreten und Befahren des Geländes verboten ist. Immer wieder kommt es in dem Gebiet zu schweren Unfällen, weil die Verbote nicht beachtet werden. Die Polizei weist ausdrücklich auf die Gefahren beim Befahren und Betreten des Geländes hin.

Ende Februar 2020 meldete die Polizei einen ähnlich schweren Unfall in den Borkenbergen: Ein 56-jähriger Motocrossfahrer aus Beckum musste damals mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik transportiert werden. Auch der Mann aus Beckum war mit einer Gruppe Motocross-Fahrer in dem Naturschutzgebiet unterwegs.

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