Virus-Mutation: Zwei Verdachtsfälle im Kreis Coesfeld

Coronavirus

Die britische Mutation des Coronavirus gilt als besonders ansteckend. Im Kreis Coesfeld gibt es nun den Verdacht, dass sich zwei Menschen mit dem Virus infiziert haben.

Olfen, Nordkirchen

, 03.02.2021, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Kreis Coesfeld gibt es den Verdacht, auf eine Ansteckung mit der britischen Variante des Coronavirus.

Im Kreis Coesfeld gibt es den Verdacht, auf eine Ansteckung mit der britischen Variante des Coronavirus. © picture alliance/dpa/AP

Die britische Mutation B.1.1.7 des Coronavirus gilt als viel ansteckender, als das nicht mutierte Coronavirus. Im September 2020 wurde sie erstmals in Großbritannien nachgewiesen.

Nun gibt es auch zwei Verdachtsfälle in Coesfeld, wie das Gesundheitsamt des Kreises mitteilt. Bei den Personen handele es sich um zwei Menschen, die Kontakt zu jemandem aus dem Kreis Borken hatten, der oder die nachweislich mit dem mutierten Virus infiziert war. Genauere Angaben zu Alter oder Geschlecht macht der Kreis nicht. Bekannt ist lediglich, dass sie aus Coesfeld stammen.

Die Personen hätten am 25. Januar in Kontakt miteinander gestanden, teilt der Kreis mit. Für beide Betroffenen aus dem Kreis Coesfeld sei nach dem positiven Testergebnis der Person aus Borken eine 14-tägige Quarantäne angeordnet worden. Bei beiden Coesfeldern liegt inzwischen ebenfalls ein positiver Corona-Test vor, ein Nachweis, ob auch sie sich mit der britischen Mutation infiziert haben, steht aber noch aus. „Es wäre das erste Mal, dass sich eine Person aus dem Kreis nachweislich mit dem mutierten Virus infiziert hat“, sagt ein Sprecher des Kreises.

Allerdings hätten hier die Schutzmechanismen mit der sofortigen Quarantäne gegriffen. Zusätzlich sei noch eine dritte Kontaktperson identifiziert worden, hier steht aber noch ein Corona-Test aus.

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