NRW-Landtagswahl

Wahlplakate mal anders: Partei setzt in Nordkirchen auf anderes Konzept

Sie stehen sinnbildlich für einen Wahlkampf: die Wahlplakate mit den Kandidaten und den Parteislogans. Bei der NRW-Landtagswahl geht nun eine Partei in Nordkirchen ein etwas anderen Weg.
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen setzt in Nordkirchen auf einen etwas anderen Wahlkampf für die NRW-Landtagswahl, die am 15. Mai stattfindet.
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen setzt in Nordkirchen auf einen etwas anderen Wahlkampf für die NRW-Landtagswahl, die am 15. Mai stattfindet. © Bündnis 90/Die Grünen

Sie sind überall und kaum zu übersehen: Seit Wochen prägen Wahlplakate das Straßenbild in Nordrhein-Westfalen. Die Parteien werben mit ihren Kandidaten und den entsprechenden Slogans für die Landtagswahl am 15. Mai. Dies geschieht entweder auf großer Fläche oder aber in einem etwas kleinerem Format an Litfaßsäulen oder Laternenmasten. In Nordkirchen hingegen zeigt sich für eine Partei ein gänzlich anderes Bild.

In der Schlossgemeinde muss sich der Blick nämlich teilweise nicht nach oben richten, um die Köpfe der Landtagskandidaten und die Wahlsprüche zu erblicken, sondern nach unten auf den Boden. Denn der Ortsverband Nordkirchen von Bündnis 90/Die Grünen hat sich bei der diesjährigen NRW-Landtagswahl dazu entschieden, einen möglichst nachhaltigen Wahlkampf ohne Pappplakate zu gestalten.

„Kreide-Plakate“ statt klassischer Wahlplakate

Statt auf die sonst üblichen Pappen an Laternen am Straßenrand setzt die Partei in Nordkirchen auf einige wenige Großplakate und einen massiven Haustürwahlkampf. „Statt im Wahlkampf den öffentlichen Raum vollzuhängen, wollen wir so in den direkten Austausch mit den Wählerinnen und Wählern gehen und sie von unserem Kandidaten für den Landtag, Dennis Sonne, überzeugen“, schreibt Ulrich Stüeken, Sprecher des Ortsverbandes Nordkirchen von Bündnis 90/ Die Grünen, in einer Pressemitteilung.

Zudem soll dieses Mal an anderer Stelle in der Öffentlichkeit für den Landtagskandidaten der Grünen im Wahlkreis Coesfeld II geworben werden. Das Stichwort ist hierbei Nachhaltigkeit. Die Partei setzt dabei auf Kreide und malt das entsprechende „Wahlplakat“ auf den Asphalt auf. „Ob diese Strategie zum Erfolg führt, wird unser Ortsverband nach der Wahl bemessen können“, heißt es von Ulrich Stüeken weiter.

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