Was zum Schulstart fertig wird und was nicht: So läuft der Grundschul-Umbau in Südkirchen

hzGrundschule Südkirchen

Für den Umbau der Grundschule in Südkirchen hat die heiße Phase begonnen: Noch eine Ferienwoche können die Handwerker nutzen. Diese Zeit wird allerdings nicht ausreichen.

Südkirchen

, 21.08.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fünf Wochen Arbeit liegen hinter den Handwerkern, eine noch vor ihnen: Die Umbauarbeiten in der Grundschule Südkirchen gehen auf die Zielgerade. Das heißt aber nicht, dass jetzt schon der entspannte Teil begonnen hätte.

„Die Arbeiten laufen auf Hochtouren“, sagt Peter Badde, Teamleiter des Zentralen Gebäudemanagements der Gemeindeverwaltung. „Bis zum Ende der Ferien werden die Arbeiten auch nicht alle beendet sein“, macht Badde deutlich.

Arbeiten „bis in den Herbst“

Das hat die Verwaltung zwar schon vor Beginn des Umbaus immer angekündigt - so sagte Bauamtsleiter Josef Klaas Anfang Mai gegenüber dieser Redaktion, dass die Arbeiten voraussichtlich „bis in den Herbst“ gehen könnten - trotzdem habe die Verwaltung gehofft, in den sechs Wochen Sommerferien ganz fertig zu werden.

Was zum Schulstart fertig wird und was nicht: So läuft der Grundschul-Umbau in Südkirchen

Zwischen den einzelnen Klassenzimmern entstehen neue Fluchtwege. © Marie Rademacher

Allerdings sagt Peter Badde auch: „Wir haben noch eine Woche vor uns und da kann viel passieren.“ Keine Eltern müssten befürchten, dass der Unterricht irgendwie gestört würde. Die besonders lauten Arbeiten seien abgeschlossen, jetzt fehlten noch einzelne Malerarbeiten, nicht alle Türen und Türzargen seien schon da und auch noch nicht alle Fliesen an den Wänden der neuen Toilettenräume, zählt Badde auf.

Schwierige Suche nach Handwerkern

Schon vor Beginn des Schul-Umbaus erwies sich die Suche nach Handwerkern als schwierig. Nach der ersten Ausschreibungsrunde für die Arbeiten stellte sich im Rathaus erst einmal Ernüchterung ein: „Bei den Ausschreibungen für die Maurer- und Elektroarbeiten kam kein einziges Angebot rein“, erklärte Josef Klaas Anfang Mai. Erst eine zweite Ausschreibungsrunde verlief dann mit größerem Erfolg.

Unter anderem werden durch den Umbau die Fluchtwege in der Grundschule verbessert. Dafür hat die Schule zum Beispiel ein komplett neues Treppenhaus bekommen. Das sei auch schon fertig und ab dem Schulstart am 28. August benutzbar, sagt Peter Badde.

Neue Fluchtwege sind fertig

Zwischen den Klassenzimmern sind ebenfalls neue Durchgänge angelegt worden - auch als Fluchtwege. Diese Durchgänge seien voraussichtlich zum Schulstart auch noch ohne Türen. Was aber nicht bedeute, dass die Klassenzimmer im Unterricht offen seien, so Badde. Dort sollen für den Übergang Spanplatten eingehängt werden, kündigt er an.

Neben den dringend notwendigen sicherheitsrelevanten Umbauarbeiten hat die Grundschule auch eine neue Toilettenanlage bekommen. Der Aufzug, über den im Vorfeld auch diskutiert wurde, kommt nicht - das hatte der Rat beschlossen. Dafür wird eine neue Rampe eingebaut. Aber auch die sei noch nicht eingebaut, so Peter Badde. Sobald das neue Schuljahr gestartet sei, würden die fehlenden Arbeiten dann nachmittags stattfinden, damit der Unterricht nicht gestört wird.

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