Zum Volkstrauertag weihen Capeller neue Gedenktafeln in der St.-Dionysius-Kirche ein

Volkstrauertag

Am Volkstrauertag wurden die drei neuen Gedenktafeln zum Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege in der St.-Dionysius-Kirche eingeweiht. Sie waren eine Spende eines Capellers.

Capelle

, 17.11.2019, 15:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zum Volkstrauertag weihen Capeller neue Gedenktafeln in der St.-Dionysius-Kirche ein

Die neuen Gedenktafeln zur Erinnerung und zum Gedenken an die Kriegsopfer wurden in der St.-Dionysius-Kirche eingeweiht. © Beate Dorn

„Unsere Tafeln sind endlich wieder da. Die Namen sind gut leserlich. Namen, die in vielen Familien durchaus vertraut sind. Man hat in den Familien und an anderen Stellen gemerkt, dass die Tafeln fehlten, weil unsere Toten bei uns ihren Platz haben müssen“, sagte Pfarrer Gregor Wolters zum Volkstrauertag in Capelle.

Capeller hat die Tafeln angefertigt

Die alten Tafeln waren vor der Kirchenrenovierung abgenommen worden. Da sie sich in einem schlechten Zustand befanden, wurden sie nicht mehr angebracht. „Es haben sich viele darum bemüht, dass die Tafeln wieder in unserer Mitte sein können. Besonders nenne ich Robert Beckmann, der die Tafeln kostenlos angefertigt hat“, erklärte Pfarrer Wolters. Im Seitenschiff der Kirche werden die Tafeln einen würdigen Platz erhalten.

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Volkstrauertag Capelle: Drei neue Gedenktafeln in der St.-Dionysius-Kirche eingeweiht

Zum Volkstrauertag am Sonntag wurden in der St.-Dionysius-Kirche in Capelle drei neue Tafeln Erinnerung und zum Gedenken an die Kriegsopfer eingeweiht. So sah es bei der Einweihung und der Kranzniederlegung aus.
17.11.2019
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Die neuen Gedenktafeln zur Erinnerung und zum Gedenken an die Kriegsopfer wurden in der St. Dionysius Kirche eingeweiht.© Beate Dorn
Die neuen Gedenktafeln zur Erinnerung und zum Gedenken an die Kriegsopfer wurden in der St. Dionysius Kirche eingeweiht.© Beate Dorn
Die neuen Gedenktafeln zur Erinnerung und zum Gedenken an die Kriegsopfer wurden in der St. Dionysius Kirche eingeweiht.© Beate Dorn
Die neuen Gedenktafeln zur Erinnerung und zum Gedenken an die Kriegsopfer wurden in der St. Dionysius Kirche eingeweiht.© Beate Dorn
Die neuen Gedenktafeln zur Erinnerung und zum Gedenken an die Kriegsopfer wurden in der St. Dionysius Kirche eingeweiht.© Beate Dorn
Zur Kranzniederlegung traf man sich am Kriegerehrenmal.© Beate Dorn
Zur Kranzniederlegung traf man sich am Kriegerehrenmal.© Beate Dorn
Zur Kranzniederlegung traf man sich am Kriegerehrenmal.© Beate Dorn
Zur Kranzniederlegung traf man sich am Kriegerehrenmal.© Beate Dorn
Zur Kranzniederlegung traf man sich am Kriegerehrenmal.© Beate Dorn
Zur Kranzniederlegung traf man sich am Kriegerehrenmal.© Beate Dorn
Zur Kranzniederlegung traf man sich am Kriegerehrenmal.© Beate Dorn

„Ich bin gebürtiger Capeller und aus meiner Verwandtschaft stehen vier Namen auf der Tafel. Insofern habe ich mich auch verpflichtet gefühlt. Es war mir eine Ehre, das zu machen“, sagte Beckmann im Gespräch.

Nach der Segnung der Gedenktafeln ging es zum Kriegerehrenmal zur Kranzniederlegung. Pfarrer Wolters betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass er als katholischer Geistlicher zu den Bürgern sprechen darf. In seiner Rede zitierte er eine deutsche Frau, die als Jüdin hier aufgewachsen ist und lebt. „Wir brauchen keine Gedenktage – wir brauchen Nachdenktage.“

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