Mathis Scheele (r.) und der SuS Olfen stehen vor einer Herkulesaufgabe. © Ebmeier
Meinung

Mission Klassenerhalt wird für SuS Olfen zur Herkulesaufgabe – die Chance ist aber da

Nach den ersten beiden Saisonspielen ist für den SuS Olfen klar: Die Mission Klassenerhalt wird eine schwierige. Dennoch haben beide Spiele auch gezeigt, dass der Bezirksligist nicht chancenlos ist.

Vier Absteiger wird es am Ende dieser Bezirksliga-Saison geben. Genau ein Viertel aller Mannschaften der Staffel 9 wird den bitteren Gang ins Kreisoberhaus antreten müssen. Der SuS Olfen möchte nicht dazu gehören, doch spätestens nach dem Kirchderne-Spiel ist klar: Es wird nicht einfach.

Klar, die Voraussetzungen vor dem zweiten Duell gegen einen möglichen Abstiegskandidaten waren schlecht. Mindestens fünf Stammspieler standen Patrick Linnemann nicht zur Verfügung und dazu verletzte sich Emanuel Lucau nach wenigen Spielminuten.

Trotzdem dürfte Viktoria Kirchderne am Ende dieser Saison sicher ein Team sein, dass zumindest in der unteren Tabellenhälfte zu finden sein wird. Und da ist auch unter diesen Vorzeichen eine 1:4-Niederlage ein sehr deutliches Ergebnis. Gerade weil die Dortmunder noch ein paar weitere Großchancen haben.

Spätestens nach diesem Duell wird allen Olfenern also bewusst sein, wie schwierig es tatsächlich wird, nach 30 Spieltagen nicht auf einem der unbeliebten vier Ränge da unten zu stehen und dennoch darf diese Partie und natürlich auch das Comeback gegen Lüdinghausen dem SuS auch Grund geben, an diese Nichtabstiegschance zu glauben.

Gegen Union ließ der Bezirksligist sein Herz auf dem Platz und schaffte es bemerkenswert, noch auszugleichen. Und auch am Sonntag war nach dem Anschlusstreffer eindeutig zu merken, was in dieser noch jungen Mannschaft steckt, wenn sie an sich glaubt.

In der nächsten Woche geht es mit Westfalia Huckarde gegen einen Gegner, der sicher als Favorit in die Partie geht. Wenn der SuS allerdings die Leidenschaft aus dem Lüdinghausen-Spiel und der Phase nach dem 1:3 gegen Kirchderne an den Tag legt, ist auch gegen größere Teams immer etwas möglich.

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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