Anfang Februar soll wieder das „PSD Bank Indoor Meeting“ in Dortmund stattfinden. Auch ein Coach des SuS Olfen ist bei der Organisation involviert. © Folty
Leichtathletik

„PSD Bank Indoor Meeting“: Trainer des SuS Olfen ist weiterhin in Organisation involviert

Jahrelang war Bernhard Bußmann in die Organisation des „PSD Bank Indoor Meeting“ in Dortmund involviert. Nachdem er seine Funktion als Direktor abgegeben hat, bleibt er dem Team weiterhin erhalten.

Zehn Jahre lang hatte Bernhard Bußmann verschiedene Positionen bei der Ausrichtung des „PSD Bank Indoor Meeting“ in Dortmund inne. Nach einer Pause des Leichtathletik-Events von 2005 bis 2018 fungierte der Trainer des SuS Olfen für zwei weitere Jahre sogar als Direktor. Dann entschied sich die LG Olympia Dortmund als Ausrichter des Meetings jedoch für die kommenden Veranstaltungen, eine Person aus den eigenen Reihen als Direktor einzusetzen.

Michael Adel, Vorsitzender des Dortmunder Leichtathletikvereins, hatte deswegen im vergangenen Februar seine Premiere in der Helmut-Körnig-Halle. Und auch für das Meeting, dass aller Voraussicht nach am 7. Februar stattfinden soll, wird er an der Spitze des Organisationsteams stehen. Wirklich böse war Bußmann über diesen Wechsel und den Wunsch der LGO aber nicht. Er konnte die Entscheidung sogar sehr gut nachvollziehen.

Kurze Wege und gute Vernetzung

Der Olfener Coach wollte damals dem Verein helfen, das Meeting nach mehr als siebenjähriger Pause wieder anzuschieben und versuchen, seine Erfahrungen mit einzubringen. Am Ende wäre er jedoch bei Komplikationen während des Events in Dortmund als Außenstehender nicht haftbar gewesen, da er keine Vorstandsposition bei der LGO Dortmund inne hat, erklärt Bußmann. „Für einen Externen, der nicht ständig vor Ort ist, ist die ganze Organisation auch deutlich schwieriger. Michael Adel ist durch seine Position in der LGO viel besser vernetzt und hat zudem kurze Wege.“

Bernhard Bußmann wird weiterhin involviert sein. © Sebastian Reith © Sebastian Reith

Für Bußmann ist aber wichtig, auch nach seiner Zeit als Direktor in das Meeting involviert zu sein, denn der Background sei einfach gegeben. Auch in diesem Jahr bleibt er dem Organisation-Team weiterhin erhalten und hat die Leitung des Kampfgerichts inne. Der Olfener Trainer lädt also die entsprechenden Kampfrichter für das Event ein, teilt sie für die jeweiligen Disziplinen ein und betreut sie vor Ort. Gute Leute mit entsprechenden Qualifikationen seien ihm dabei besonders wichtig.

Weniger Verantwortung in Zukunft

Bußmann ist sich bewusst, dass seine neue Funktion mit deutlich weniger Verantwortung behaftet ist. Doch er fühle sich wohl in dieser Position. „Ich mische mich hier und da ein wenig ein, habe aber nicht mehr den Druck, ständig die Fäden in der Hand zu haben und bei jeder Besprechung dabei sein zu müssen, wie damals als Direktor“, erklärt er.

Durch die Corona-Pandemie gestaltet sich das diesjährige Meeting jedoch ein wenig anders. Zuschauer sind, wie zu erwarten, nicht erlaubt und alle beteiligten Personen dürfen nur mit einem negativen Coronatest in die Helmut-Körnig-Halle in Dortmund. Grundsätzlich sei dieser Einladungswettbewerb für Profileichtathleten aus Deutschland und dem Ausland unheimlich wichtig für die Sportart, findet Bußmann. „Wir müssen trotz der Corona-Pandemie und den Einschränkungen zeigen, dass wir noch da sind und viele Top-Athleten haben, die sich etwa auf die olympischen Spiele vorbereiten.“

Durch Veranstaltungen wie das „PSD Bank Indoor Meeting“ haben die Sportler auch eine Möglichkeit sich für weitere große internationale Wettkämpfe zu qualifizieren, wie die bisher noch nicht abgesagte Europameisterschaft in Polen Anfang März. „Die Leichtathleten, die oftmals auch Geld mit dem Sport verdienen, können sich so gut präsentieren“, erklärt Bernhard Bußmann.

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