Der Trainer der Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SuS Olfen, Dietmar Köhler, im Kreise seiner Mannschaft. © Günther Goldstein
Volleyball

SuS Olfen muss überraschend Abgang von zwei Leistungsträgerinnen verkraften

Zur neuen Saison verlassen überraschend zwei Leistungsträgerinnen den Verbandsligisten aus Olfen. Trainer Dietmar Köhler hofft dafür auf ein bestimmtes Comeback und plant das Training im Freien.

Die erste Verbandsliga-Saison nach dem Aufstieg läuft für die Volleyballerinnen der SuS Olfen Pandemie-bedingt äußerst turbulent ab. Zwar kann die Mannschaft von Trainer Dietmar Köhler nur eines der ersten fünf Spiele gewinnen, wird aber um die Chance gebracht, sich in der neuen Liga zu akklimatisieren.

Für Köhler ist die Spielzeit nun abgehakt und der Trainer setzt den Fokus auf die kommenden Wochen – und die Bildungsbereitschaft der Spielerinnen. „Die Schiedsrichter-Lehrgänge finden ja online statt und sind auf jeden Fall etwas, das man aktuell machen kann“, so der 62-Jährige.

Um die spielfreie Zeit so gut es geht zu nutzen, will Köhler in den kommenden Wochen die Planungen für die neue Saison einleiten. „Wir wollen die Mannschaftslisten machen und abklären, wer alles weitermachen will“, sagt der Trainer. Die meisten Spielerinnen haben auch schon zugesagt, dennoch gibt es zwei überraschende Abgänge.

Zwei Spielerinnen verlassen den SuS Olfen

Madeleine Kuhlmann und Caroline Heurich, die vor der Saison vom TV Datteln nach Olfen gewechselt waren, werden den Verein zum Ende der Spielzeit schon wieder verlassen. „Das ist wirklich schade, aber die Anfahrt war für beide einfach zu aufwendig“, sagt Köhler.

Für den Trainer war Kuhlmann die „perfekte Diagonal-Spielerin“ und Heurich vor allem durch ihre „universelle Einsetzbarkeit auf außen und diagonal“ von besonderem Wert für die Mannschaft. „Das hat super gepasst und deswegen müssen wir da auf jeden Fall für Ersatz sorgen“, so Köhler.

Der gelernte Elektriker, der im Vermessungsamt der Stadt Werne arbeitet, ist zuversichtlich, dass neue Spielerinnen nach Olfen kommen. „Wir haben natürlich nicht das Netzwerk wie die Fußballer, aber Nele Müller hat schon mal einen Aufruf bei Facebook gestartet und wir werden uns auf jeden Fall Verstärken“, sagt Köhler.

Nele Müller hilft der Mannschaft dabei, über Facebook nach Spielerinnen für die neue Saison zu suchen.
Nele Müller hilft der Mannschaft dabei, über Facebook nach Spielerinnen für die neue Saison zu suchen. © Weitzel © Weitzel

Der Trainer hofft auf die Rückkehr einer Langzeitverletzten

Bei einer Verstärkung, die aus den eigenen Reihen wieder zum Team dazustoßen kann, hofft der Trainer hingegen auf eine schnelle Genesung: „Lisa Czempik hat einen Kreuzbandriss, wenn die wieder spielen kann, wäre das schon super.“

An eine baldige Rückkehr zum Trainingsbetrieb glaubt Dietmar Köhler aktuell zwar noch nicht, plant aber schon mal für den Tag X. „Sobald es wieder geht, werden wir das Netz draußen aufbauen“, so der 62-Jährige.

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Ist passionierter und aktiver Sportler aus dem schönen Bergischen Land und seit 2011, ursprünglich wegen des Studiums, im Ruhrgebiet unterwegs. Liebt die Kommunikation mit Menschen im Allgemeinen und das Aufschreiben ihrer Geschichten im Speziellen.
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