Helga Schlieker-Steens und die Volleyballerinnen des SuS Olfen spielen gegen den Tabellenführer. © Jura Weitzel
Volleyball

SuS Olfen steht vor letztem Spiel gegen die Top-Vier – Blick geht schon auf kommende Wochen

Gegen die zweite Mannschaft des SC Union Lüdinghausen sind die Volleyballerinnen des SuS Olfen krasse Außenseiterinnen. Doch die Hoffnung stirbt auch an der Hoddenstraße bekanntlich zuletzt.

Es ist das wohl schwerste Spiel der Saison für die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SuS Olfen, denn mit dem SC Union Lüdinghausen II steht am Sonntag um 13 Uhr (Konrad-Adenauer-Straße, Lüdinghausen) der große Aufstiegsfavorit auf der anderen Hallenseite. Doch aufgeben möchte beim SuS niemand – gerade weil die neue 2G-Regelung durchaus Spannung in das Spiel bringen könnte.

Verbandsliga 4

SC Union Lüdinghausen II – SuS Olfen (13 Uhr)

Denn klar, zumindest auf den ersten Blick dürften die Spielerinnen von Dietmar Köhler am Sonntag kaum Chancen auf die nächsten Saisonpunkte haben. Während die Olfenerinnen bisher erst einen hart erkämpften Punkt aus dem Duell mit dem TSC Gievenbeck auf dem Konto haben, gab sich die Regionalliga-Reserve aus Lüdinghausen bisher überhaupt keine Blöße.

Drei Spiele, drei Siege, null abgegebene Sätze und nur 123 abgegeben Ballwechsel (225 gewonnen) sind die starke Bilanz des Tabellenführers. Nicht ein einziges Mal ging ein Satz in die Verlängerung. „Die Karten sind da wohl gelegt. Allein der Blick auf die Tabelle zeigt, wie unsere Chancen stehen“, ist auch Coach Köhler ganz ehrlich. „Aber trotzdem werden wir uns wehren und dann müssen sie uns auch erstmal schlagen“, schallt trotzdem eine Kampfansage aus Olfen Richtung Derbygegner.

2G-Regelung könnte für Abwechslung sorgen

Dennoch könnte die am Mittwoch herausgegebene Corona-Schutzverordnung durchaus für Spannung im Spiel sorgen. Nun müssen sowohl beim Spiel als auch beim Training alle Spielerinnen geimpft oder genesen sein. Möglich ist es, dass den Lüdinghauserinnen dadurch die ein oder andere wichtige Stütze wegbrechen könnte.

Beim SuS dagegen bereiten die neuen Regeln überhaupt niemandem Kopfschmerzen. „Bei uns sind alle geimpft, das ist kein Problem“, so Köhler. „Wir werden nun am Donnerstag noch einmal offiziell alle beim Training die Impf-Zertifikate checken, aber da dürfte alles passen.“ Und wenn dann alles auf Herz und Nieren geprüft wurde und das Spiel vom Sonntag überstanden ist, wird der Blick bei den Volleyballerinnen endgültig auf die heiße Saisonphase gelegt.

Es ist nämlich durchaus kurios, dass alle Mannschaften der Verbandsliga 4 vor dem Wochenende entweder drei Siege oder drei Niederlagen auf dem Konto haben. Es ist also schon jetzt sehr deutlich erkennbar, dass Lüdinghausen II (Gegner vom Sonntag) sowie der USC Münster III, der TuS Saxonia Münster und der TSC Gievenbeck (vorige Gegner des SuS) den Aufstieg unter sich ausmachen dürften. Alle Mannschaften, auf die die Olferinnen noch treffen werden, sind direkte Abstiegskonkurrentinnen.

„Das erhöht natürlich den Druck. Dann müssen wir ab nächster Woche unbedingt gewinnen“, gibt Dietmar Köhler schon jetzt die Marschroute vor. Zumindest einen kleinen Vorteil habe der SuS dabei aber gegenüber der Konkurrenz aus Mesum, Ostbevern und Senden: Sie haben sich schon einen Punkt erkämpft.

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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