Das Foto dieses Fischotters stammt aus einem Gehege in Niedersachsen. Inzwischen sind Tiere auch im Münsterland wieder heimisch. © picture alliance / Lino Mirgeler
Tier des Jahres

Ausgerottet und zurückgekehrt: Tier des Jahres 2021 mag das Münsterland

Nach Reh und Maulwurf ist 2021 der Otter das Wildtier des Jahres: ein scheuer Einzelgänger, der in NRW schon ausgestorben war. Bei seiner Rückkehr wird ihm eine seltsame Phobie zur Gefahr.

Ausgerechnet der Tod steht am Anfang der Erfolgsgeschichte. 2009 kommen zwei Tiere auf viel befahrenen Straßen bei Dülmen unter die Räder: das eine auf der A 43, das andere auf der L 600. Ein trauriges Schicksal, das sie mit zahllosen anderen Wildtieren teilen. Als Straßenwärter die Kadaver wegräumen, halten sie aber inne. Denn solche Tiere hatten sie noch nie gesehen. Konnten sie auch gar nicht. Denn Otter waren zu diesem Zeitpunkt bereits seit 60 Jahren ausgestorben in NRW.

Dülmener Seenplatte bietet Lebensqualität für Otter

45 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten auf der roten Liste

Ungelöstes Rätsel: Warum passieren Otter keine Brücken?

Etwa 50 Tiere in NRW, fast alle im Münsterland

Die Chance, einen Otter zu sehen, ist klein

Otterjagd wurde erst verboten, als es zu spät war

Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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