Darum gab es am Freitag eine 30 Meter hohe Fontäne im Olfener Gewerbegebiet

Kaputte Leitung

Ein Bagger beschädigte am Freitagmorgen im Gewerbegebiet Olfen Ost II ein Wasserrohr. Auch in Selm und Nordkirchen könnten die Auswirkungen der kaputten Leitung spürbar sein.

Olfen, Selm, Nordkirchen

, 06.09.2019, 12:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum gab es am Freitag eine 30 Meter hohe Fontäne im Olfener Gewerbegebiet

Ein Bagger hat am Freitagmorgen ein Wasserleitung in Olfen beschädigt und eine große Wasserfontäne verursacht. © Gelsenwasser AG

Neben der B235 im neuen Gewerbegebiet Olfen Ost II kam es am Freitagmorgen zu einem ungewöhnlichen Anblick. Eine bis zu 30 Meter hohe Wasserfontäne schoss aus dem Boden empor. Schuld waren Arbeiten der Gelsenwasser AG.

Bei den Arbeiten wurde um kurz vor 8 Uhr ein Wasserrohr von einem Bagger beschädigt, teilt die Gelsenwasser AG in einer Pressemitteilung mit. Der Schaden war am Nachmittag behoben, wie das Unternehmen mitteilte. Lüdinghausen, Nordkirchen und Selm würden nun auch wieder über die Bezirkszähleranlage Olfen versorgt.

Druckerhöhungsanlage in Seppenrade sorgt für genug Wasser

Im Normalfall werden durch die beschädigte Leitung zwischen 500 und 600 Kubikmeter Wasser pro Stunde gepumpt. Aufgrund des Schadens war die Wassermenge nun auf etwa 200 Kubikmeter reduziert worden. Eine Versorgung über Seppenrade wäre aber möglich gewesen.

„Falls kurzzeitig eine Trübung des Trinkwassers auftritt, liegt dies daran, dass sich im Rohrnetz während der Versorgung über eine andere Fließrichtung angelagerte mineralische Teilchen gelöst haben“, teilte Gelsenwasser mit. Diese Trübungen seien unbedenklich – Gelsenwasser empfiehlt, das Trinkwasser in diesem Fall eine Zeit lang über den Wasserhahn ablaufen zu lassen, bis es wieder klar aus der Leitung kommt.

Lesen Sie jetzt