Bürgerstiftung Olfen plant mit neuem Vorstand stärkeres soziales Engagement

hzBürgerstiftung

Timo Lehmüller, Benedikt Sander und Barbara Schulte sind in der Stadt Olfen bekannt. Neu ist ihr Engagement im Vorstand der Olfener Bürgerstiftung. Gemeinsam wollen sie einiges bewegen.

Olfen

, 08.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Handlungsbedarf war offensichtlich: Obwohl die Bürgerstiftung immer engagierte Leute hatte, bestand der ursprünglich vierköpfige Vorstand zuletzt „nur“ noch aus Gerd Gazek (stellvertretender Vorsitzender) und Franz Pohlmann (Vorsitzender). Das hat sich jetzt nachhaltig geändert.

Gazek und Pohlmann sind sehr froh mit Timo Lehmüller (Finanzberater) und Benedikt Sander (Rechtsanwalt) zwei Männer gewonnen zu haben, die erst noch 30 werden. Sander ist 29, Lehmüller 27. Ebenfalls neu im Vorstand ist Barbara Schulte. Das neue fünfköpfige Gremium hat mittlerweile die Aufgaben unter sich aufgeteilt und will jetzt durchstarten.

Bürgerstiftung will zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen

„Wir wollen mit dazu beitragen, die Gesellschaft zusammenzuhalten“, sagt Franz Pohlmann. Dabei ist das Leohaus natürlich ein Vorzeigeobjekt. Hier haben bereits viele Vereine, Organisationen und Gruppen eine Heimat gefunden. „Noch ist aber Platz für weitere Interessierte“, sagt Gerd Gazek.

„Interessierte können sich im Leohausbüro montags bis freitags zwischen 9.30 und 11.30 Uhr sowie donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr melden. Möglich seien regelmäßige Veranstaltungen - aber auch Einzelbuchungen. Beispielsweise für die große Küche mit angeschlossenem Zimmer.

Die Bürgerstiftung will sich aber nicht auf den Betrieb und die Organisation des Leohauses reduzieren lassen. Soziale Aktivitäten sollen stärker in den Vordergrund rücken. Hilfsbedürftige Menschen will sie ebenso unterstützen wie Kinder- und Jugendarbeit.

Vorstand hat jetzt mehr Zeit für „kreative Dinge“

„Wir haben jetzt mehr Zeit für kreative Dinge“, sagt Gerd Gazek. Mit dem zuletzt nur noch zweiköpfigen Vorstand sei das nicht zu stemmen gewesen. Da sei es vor allem darum gegangen, die Pflichtaufgaben zu erfüllen. Schnee von gestern.

„Wir haben auch eine Veranstaltungsgruppe“, sagt Franz Pohlmann. Auch er freut sich darüber, dass im Vorstand mit Barbara Schulte jemand mitarbeitet, der große Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen hat. Spruchreif sei zwar noch nichts, es gebe aber einige Ideen für Veranstaltungen. Dabei kann die Bürgerstiftung auch auf Bürger zählen, die nicht im Vorstand mitarbeiten.

Stärker in die Öffentlichkeit gehen

Einig ist sich das neue Gremium, künftig „anders auftreten zu wollen“. Die Stiftung wolle mehr in die Öffentlichkeit gehen. Dabei wolle sie stärker über sich und ihre Ziele informieren. „Wir haben nichts zu verbergen“, sagt Gerd Gazek.

„Aber natürlich halten wir an erfolgreichen Dingen wie dem Bürgerpreis fest“, sagt Franz Pohlmann. Außerdem vergibt die Stiftung jetzt den Ehrenamtspreis. Schirmherr ist hier Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Aktionen, die das Ehrenamt ins Blickfeld rücken.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt