Falsche Polizisten: Gleich zwölf Betrugsversuche an einem Tag in Olfen

Telefonbetrug

Falsche Polizisten haben am Dienstag (6. Oktober) versucht, Menschen in Olfen zu betrügen und so an ihr Geld zu kommen. Ganze zwölf Fälle wurden der Polizei gemeldet.

Olfen

, 07.10.2020, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor allem ältere Menschen können schnell Opfer von Telefonbetrug werden.

Vor allem ältere Menschen können schnell Opfer von Telefonbetrug werden. © picture alliance/dpa

Die Zahl der Fälle ist schon etwas krass: Gleich zwölfmal haben Unbekannte Täter am Dienstag (6. Oktober) versucht, Menschen in Olfen am Telfon zu betrügen und so Geld zu erbeuten. Das hat die Polizei am Mittwoch in einer Pressemitteilung erklärt. Ebenso deutlich wie die Zahl der Versuche ist aber auch die Zahl, wie oft es den Betrügern geglückt ist, die Betroffenen reinzulegen: Kein einziger der Angerufenen fiel auf die Tricks herein. Sie „reagierten vorbildlich, gaben keine Daten preis und riefen die Polizei“, heißt es in der Mitteilung.

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„In den Fällen gaben sich die Täter am Telefon als falsche Polizeibeamte oder falsche Mitarbeiter der Sparkasse beziehungsweise der Dresdener Bank aus“, so die Polizei.

Betroffene sagte, sie kenne die Masche aus der Zeitung

Die Beamen schildern außerdem einen der Fälle von Dienstag genauer: „Unter anderem wollten die erfolglosen Betrüger einem Angerufenen den Bären aufbinden, dass der Zoll käme, wenn keine Angaben zum Vermögen gemacht würden. Der 84-Jährige machte am Telefon deutlich, dass er die Masche aus der Zeitung kenne. Daraufhin drohte der erfolglose Unbekannte, dass eine Durchsuchung des Zolls nun unausweichlich sei. So viel vorweg: Der Zoll wird nicht kommen.“

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Dieses Beispiel zeige deutlich, dass die Telefonbetrüger die Angerufenen unter Druck setzen - um Beute zu machen. Fünf Tipps gibt die Polizei Betroffenen zum Erkennen von Betrugsanrufen und zum Handeln in einer solchen Situation:

  • Die Betrüger versuchen immer wieder, emotionalen Druck auszuüben.
  • Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln.
  • Geben Sie keine Auskünfte.
  • Legen Sie auf und rufen Sie die Polizei.
  • Sensibilisieren Sie ältere Mitbürger.
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