Ferienprogramm in Olfen macht auch in „abgespeckter“ Form Spaß

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Ferienprogramm trotz Corona - in Olfen geht das. Mit einigen Änderungen ist das Sommerferienprogramm der Stadt Olfen gestartet und fokussiert sich dabei ganz auf Olfen.

Olfen

, 08.07.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Es war cool die Esel mit den Möhren zu füttern, ich habe ein Armband und eine Kette gebastelt und wir haben uns den Bagger auf dem Friedhof angeschaut“, erzählt die siebenjährige Amy. Wenn man sie fragt, was ihr bisher am Sommerferienprogramm der Stadt Olfen am Besten gefallen hat, dann zählt sie gleich ganz viele Dinge auf.

So geht es vielen. Dabei stand es lange nicht fest, ob das alljährliche Ferienprogramm in Olfen wirklich stattfinden kann, erzählt Carolin Borkenfeld von der Stadt Olfen. „Als dann die neue Verordnung im Juni kam, war das ganz schön viel Planung“, erzählt sie. Ein Konzept musste her: Was kann in wieweit mit wie vielen Kindern umgesetzt werden?

Abgespecktes Programm rund um Olfen

Am Ende ist ein „abgespecktes“ Ferienprogramm zusammengekommen. Große Ausflüge gibt es dabei nicht. „Aber wir können es uns auch hier schön machen“, sagt Sabine Löchner, stellvertretende Leiterin der Offenen Ganztagsgundschule (OGGS).

Deswegen stand die erste Ferienwoche ganz unter dem Motto „Rund um Olfen“. Dabei haben die Kinder eine Stadtrallye gemacht, Wandersteine gemalt und am Haus Katharina um einen Baum gelegt oder in den Schaufenstern am Marktplatz Buchstaben gesucht. In der zweiten Woche dreht sich alles um die Natur, in der dritten Woche um Sport - danach geht es von vorne los.

Eine andere Gruppe war in der Turnhalle der Wolfhelmschule und hat sich dort ausgetobt.

Eine andere Gruppe war in der Turnhalle der Wolfhelmschule und hat sich dort ausgetobt. © Viktoria Michelt

Das neue in diesem Jahr: Die Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren haben feste Bezugsgruppen und unternehmen die ganze Zeit etwas in ihrer Gruppe. „Das ist nicht langweilig, sondern eher entspannt für die Kinder. Sie können sich auf ihre Gruppe fixieren und neue Freundschaften knüpfen“, erklärt Löchner.

Nicht so viele Kinder wie gewohnt

So sind pro Woche circa 30-40 Kinder im Ferienprogramm - die letzten Jahre waren es an die 80. „Wir haben die Eltern gebeten, ihre Kinder nur anzumelden, wenn sie wirklich Betreuungsmöglichkeiten brauchen“, erklärt Borkenfeld. Zusätzlich gibt es für in Olfen auch noch das Ferienprogramm vom Gaudium und dem JuZO, zu dem Eltern ihre Kinder auch nur an einzelnen Tagen bringen können.

Nach den Eseln geht es für die Eine Gruppe noch zum Friedhof nach Olfen: Bagger anschauen.

Nach den Eseln geht es für die Eine Gruppe noch zum Friedhof nach Olfen: Bagger anschauen. © Viktoria Michelt

Und so habe jedes Kind einen Platz bekommen. Drei von ihnen sind Luca, Matilda und Mia. Sie bemalen ihre Wanderstöcke, die sie selbst im Wald gefunden haben. „Die haben wir dann abgeschleift und verzieren die am Ende noch mit Federn, Perlen oder Pompons“, erklärt Matilda (7 Jahre).

Luca weiß schon genau, welche Farben sein Stock haben soll: schwarz und gelb. „Den kann ich dann mit ins Stadion nehmen oder eine Wanderung machen“, erklärt der 8-jährige. Er war schon im letzten Jahr beim Ferienprogramm dabei. „Da war das ein bisschen besser“, gibt er zu, denn da gab es mehr Ausflüge. „Aber das ist nicht so schlimm, das geht ja nicht anders und es macht trotzdem viel Spaß.“

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