Franz und Hedwig Wilming verliebten sich auf dem Schützenfest

Goldhochzeit

OLFEN Ihre Wiegen standen nicht weit voneinander entfernt. Franz Wilming wurde 1933 als eins von vier Kindern in Olfen geboren. Seine spätere Frau Hedwig kam 1935 in Seppenrade zur Welt und wuchs mit sieben Geschwistern auf einem kleinen Bauernhof auf. Nun feiern beide ihre Goldene Hochzeit.

von Von Matthias Münch

, 09.07.2009, 06:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Franz und Hedwig Wilming verliebten sich auf dem Schützenfest

Franz und Hedwig Wilming feiern ihre Goldene Hochzeit.

Die heutige Jubilarin arbeitete nach der Schule als Kindermädchen auf einem großen Hof in Seppenrade. Später zog sie zu Verwandten nach Olfen. 40 Jahre bei der Post Franz Wilming absolvierte zunächst die Handelsschule und ging dann zur Post, die über 40 Jahre lang sein berufliches Leben bestimmen sollte. Über Olfen, Lüdinghausen, Datteln, Recklinghausen und Essen rückte sein Arbeitsplatz mit jeder Beförderung ein Stückchen weiter weg von der Heimatstadt - bis zur Pensionierung im Jahr 1994.

Beim zweiten Schützenfest nach dem Krieg in Olfen - es war das Jahr 1954 - kreuzten sich die Wege der beiden. Franz forderte Hedwig zum Tanz auf und dabei hat es zwischen den beiden gefunkt. 1958 heirateten sie standesamtlich. Am 9. Juli 1959 läuteten die Hochzeitsglocken in St. Vitus.Drei Töchter, sieben Enkel

Aus der Ehe gingen drei Töchter und mittlerweile sieben Enkelkinder hervor. 1964 baute die Familie ihr Haus am Westerfeld - mit Blick auf die Vogelruthe. Beim Schützenfest sitzen sie also immer in der ersten Reihe.

Neben der Arbeit und der großen Familie nahmen Hedwig und Franz Wilming auch immer am gesellschaftlichen Leben in der Steverstadt teil. Sie ist seit 50 Jahren Mitglied der katholischen Frauengemeinschaft und - wie ihr Mann - auch schon lange im Olfener Heimatverein.In vielen Vereinen

Franz Wilming gehört seit 58 Jahren der Kolpingsfamilie und seit fast 40 Jahren dem Bürgerschützenverein an. Und weil, wie er selbst sagt, praktisch jeder Olfener Karnevalist ist, war er auch schon einmal im Elferrat und als Wagenbauer aktiv. Zudem saß er viele Jahre lang im Vorstand des Sportvereins SuS.

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