So geht es mit dem Glasfaserausbau in Olfens Außenbereichen voran

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Lange hatte es gedauert, bis die Arbeiten für das Glasfasernetz in den Olfener Außenbereichen begonnen haben. Nun geht es gut voran. Nur eine Sache bereitet gerade Probleme.

Olfen

, 27.11.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Manfred Casper, einer der beiden Geschäftsführer der Olfenkom, hat gerade gute Nachrichten zu verkünden: „Gerade schreitet es“ - gemeint ist, der Ausbau in Olfens Außenbereichen - „mit riesigen Schritten voran“, sagt Casper.

In der vergangenen Woche hatte er noch davon gesprochen, dass rund 30 Prozent der Häuser- und Höfe im Außenbereich ans Glasfasernetz der Olfenkom angeschlossen seien. In dieser Woche sind es schon 50 Prozent. „Vielleicht sogar mehr“, sagt Casper. Die Bedingungen seien derzeit gut. „Im Moment legen wir zwischen einem und drei Kilometer am Tag zurück“, sagt Casper.

Der Boden ist zu weich

Einen kleinen Schönheitsfehler gibt es allerdings: An zwei Stellen müssen Felder mit einem Spezialgerät durchfahren werden und das sei für die derzeit sehr nassen Wiesen - beziehungsweise den weichen Boden - zu schwer. „Deswegen wäre jetzt eigentlich eine Frostphase sehr praktisch“, sagt Casper. Die ist aber aktuell nicht zu erwarten. In dieser Woche ist stattdessen weiterer Regen angesagt.

Lange dauern soll das Ende der Arbeiten aber dennoch nicht mehr. „Wir gehen davon aus, dass wir im Januar ziemlich durch sind“, sagt Manfred Casper. Das wäre dann nach einer Gesamtzeit von drei Monaten.

Start nach mehrfachen Verzögerungen

Insgesamt werden 30 Bauernhöfe an das Glasfasernetz der Olfenkom angeschlossen, dafür sind 60 Kilometer Tiefbauarbeiten erforderlich. Der Ausbau hatte Mitte Oktober begonnen, nachdem die beauftragte Tiefbaufirma den Termin zuvor mehrfach verschoben hatte. Ursprünglich sollten die Arbeiten schon am 8. Juli dieses Jahres beginnen.

Die Arbeiten sollen übrigens einen positiven Nebeneffekt für alle Kunden der Olfenkom haben. Durch die Arbeiten und die damit verbundene Kreuzung mit weiteren Leitungen, will die Olfenkom so schnell wie möglich eine Back-Up-Verbindung ans Netz gehen lassen, wie Manfred Casper unserer Redaktion in der vergangenen Woche gesagt hatte.

Das bedeutet, bei Ausfällen auf der Langstrecken-Leitung würde automatisch diese zweite Leitung anspringen und in Betrieb gehen. Ausfälle, wie sie in diesem Jahr mehrfach der Fall waren, seien dann so gut wie ausgeschlossen.

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