Kreative Kartoffelsuppen-Ideen bei den Mitgliedern des Familienkreises Kunterbunt: In diesem Jahr gibt es die Suppe to go. © Familienkreis Kunterbunt
Palmsonntag

„Kartoffelsuppe to go“: Familienkreis Kunterbunt hält an Tradition fest

Palmsonntag gibt‘s Kartoffelsuppe: Das wird auch in diesem Jahr so sein - trotz Pandemie. Der Familienkreis Kunterbunt hat dafür einen corona-konformen Weg gefunden.

Sie lassen nicht locker – die Mitglieder des Familienkreises Kunterbunt. Am Palmsonntag gibt es nun einmal eine Kartoffelsuppe – und das seit 16 Jahren. Und wenn ein Virus daherkommt, und das Leben durcheinanderwirbelt, wird diese Tradition nicht gestoppt. Am Palmsonntag gibt’s eine Kartoffelsuppe.

Und davon profitieren nicht nur die Olfener, die sich seit vielen Jahren auf das Fastenessen des Familienkreises Kunterbunt freuen. Es profitiert auch die Krankenstation in Kajunguti in Tansania. Denn die unterstützt der Familienkreis mit dem Erlös aus vielen Aktionen seit rund 20 Jahren.

Im vergangenen Jahr, im ersten Lockdown, konnte der Familienkreis erstmals nicht zum Fastenessen einladen. Kartoffelsuppe kochten die Mitglieder trotzdem: Jede Familie für sich, Fotos und Videos wurden ausgetauscht.

In diesem Jahr aber wird wieder für die Olfener Gäste gekocht: „Kartoffelsuppe to go“ heißt es am Palmsonntag (28. März). Zunächst galt es, für die Aktion ein Hygienekonzept zu erarbeiten, das dann dem Ordnungsamt der Stadt zur Prüfung vorgelegt wurde. So dürfen die Mitglieder des Familienkreises nun am Samstag vor dem Palmsonntag kräftig Kartoffeln schälen und kochen, andere schnippeln den Porree. Diese Zutaten werden am Palmsonntag den zwei Familien geliefert, die im Haus Katharina das finale Kochen übernehmen.

Bring-Service gibt es auch

Und ab 11.30 Uhr, pünktlich zum Ende des Palmsonntag-Hochamtes, wird sie dann am Haus Katharina ausgeschenkt, die Kartoffelsuppe – vegetarisch oder mit Fleisch. Da sie nicht vor Ort gegessen werden darf, wird sie in die mitgebrachten Töpfe, Schüsseln oder Dosen geschöpft. „Schließlich wollen wir nachhaltig arbeiten und keinen Verpackungsmüll produzieren“, sagt Walburga Walters vom Familienkreis. So hoffen die Mitglieder möglichst viele Portionen bis 13.30 Uhr ausschenken zu können. „Falls jemand keine Möglichkeit hat, die Suppe abzuholen, uns aber unterstützen möchte, können wir weiterhelfen: Für diese Fälle haben wir einen Bring-Service eingeplant.“

Das traditionelle Fastenessen machen die Mitglieder des Familienkreises gegen eine Spende. Der gesamte Erlös aus dieser Aktion wird – wie in den 16 Jahren zuvor – an die Krankenstation nach Kajunguti in Tansania überwiesen.

Um mehr Planungssicherheit zu haben, bittet der Familienkreis um Vorbestellungen. Entweder per Telefon bei Familie Walters (Tel. 02595/7219) oder Familie Eckmann (Tel. 02595/5502) oder per Mail an die Adresse familienkreiskunterbunt@web.de. „Es wird natürlich niemand ohne Suppe weggeschickt, der sich nicht angemeldet hat. Wir benötigen aber eine gewisse Planungssicherheit, daher wären ein kurzer Anruf oder ein paar Zeilen per Mail sehr hilfreich“, so Walburga Walters.

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